Korrigendum: Adjudin-Seneszenzstudie korrigiert Abb. 1B und entfernt p16-Daten
Ein Korrigendum zu einer Studie von 2018 über Adjudin und zelluläre Seneszenz berichtet, dass zwei Bildfelder in Abb. 1B überlappten und der verwendete Antikörper für p16-ARC (ARPC5) statt für p16-INK4a spezifisch war; die Autoren entfernten alle p16-Daten, der Herausgeber stimmte zu. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Zwei Felder in Abb. 1B mit MEF-Zellen und SA-β-gal-Färbung nach 0 µM bzw. 40 µM Adjudin mit Hydroxyharnstoff überlappten, wobei das rechte Feld um 90° gedreht war. [1]
Der verwendete Antikörper (ab51243) ist spezifisch für p16-ARC (ARPC5), nicht für das beabsichtigte p16-INK4a. [1]
Der Herausgeber genehmigte das Weglassen der p16-Daten, und alle Bezüge auf p16 sollten gestrichen werden. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Korrigendum (Korrekturhinweis) zu einem veröffentlichten Forschungsartikel
- Population / Kontext
- Maus-Embryofibroblasten (MEF-Zellen) in den korrigierten Experimenten
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 25. September 2026
Überlappende MEF-Bilder in Abb. 1B
Eine Leserin oder ein Leser wies die Autoren darauf hin, dass in Abb. 1B auf S. 3254 die Felder ganz links und ganz rechts in der unteren Reihe überlappten. Diese Felder zeigten Maus-Embryofibroblasten (MEF-Zellen) mit Seneszenz-assoziierter β-Galactosidase-Färbung nach Behandlung mit 0 µM bzw. 40 µM Adjudin in Gegenwart von Hydroxyharnstoff. Das rechte Feld war um 90° gedreht worden, sodass Daten, die aus unterschiedlich durchgeführten Experimenten stammen sollten, offenbar aus derselben Originalquelle kamen. Nach erneuter Prüfung ihrer Daten erklärten die Autoren, Abb. 1B sei fehlerhaft zusammengestellt worden. Die überarbeitete Abb. 1 zeigt nun alle Felder von Abb. 1B aus einem der wiederholten Versuchsreihen.
Beleg [1]
Antikörper richtete sich gegen p16-ARC, nicht p16-INK4a
Der Leser bemerkte außerdem, dass ein Antikörper offenbar ungeeignet gewählt worden war. Der Antikörper (Kat.-Nr. ab51243), den die Autoren nach eigenen Angaben verwendeten, ist spezifisch für das Protein p16-ARC (auch ARPC5 genannt), nicht für das beabsichtigte Apoptose-assoziierte Protein p16-INK4a. Die Autoren gaben an, den Originalbeleg nicht aufbewahrt zu haben und nicht beweisen zu können, ob der Antikörper für die betroffenen Experimente rechtmäßig gewählt worden war. Sie merkten an, dass eine erhöhte p16-INK4a-Menge zusammen mit der p21-Menge und dem Anteil der Zellen mit SA-β-gal-Signal als Seneszenzindikator diente. Sie hielten es für vertretbar, die p16-Daten zu entfernen, ohne die Schlussfolgerungen der Studie zu gefährden.
Beleg [1]
Herausgeber genehmigte Entfernung aller p16-Bezüge
Nach Prüfung des Einspruchs der Autoren genehmigte der Herausgeber deren Antrag, die p16-Daten wegzulassen. Alle Bezüge auf „p16“ im Abstract sowie in den Abschnitten Material und Methoden, Ergebnisse und Diskussion gelten daher als gestrichen. Die überarbeitete Abb. 1 enthält keine p16-Daten mehr, und auch eine neue Version von Abb. 3 schließt sie aus. Laut Korrigendum beeinflussen diese Abbildungsänderungen und das Weglassen der p16-Daten die Gesamtschlussfolgerungen der Arbeit nicht. Der Originalartikel erschien in International Journal of Molecular Medicine 42: 3522-3529, 2018.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Dies ist das Abstract eines Korrigendums; der Volltext wurde nicht geprüft. Es beschreibt Korrekturen an Abbildungen und die Entfernung der p16-Daten, keine neuen Experimente. Das Korrigendum erklärt, die Schlussfolgerungen seien unberührt, liefert aber keine weiteren Daten zu den verbleibenden Ergebnissen.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Geng K, Fu N, Yang X, Xia W. · europepmc.org · 25. September 2026