Schlafdauer 2011 und psychische Frailty 2018 bei älteren chinesischen Erwachsenen
In einer chinesischen Kohorte war kurzer nächtlicher Schlaf aus dem Jahr 2011 mit höheren Chancen für psychische Frailty im Jahr 2018 verbunden; der Zusammenhang war nicht linear, und auch anhaltend kurzer Schlaf ging mit höheren Chancen einher. Ein ursächlicher Zusammenhang ist nicht belegt. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die Schlafdauer wurde 2011 berichtet und die psychische Frailty 2018 bei 9.476 chinesischen Erwachsenen ab 45 Jahren erfasst. [1]
Kurzer nächtlicher Schlaf war mit psychischer Frailty verbunden, mit nicht linearem Zusammenhang und geschätztem Wendepunkt bei 7,56 Stunden. [1]
Anhaltend kurzer Schlaf war mit höheren Chancen für psychische Frailty verbunden (OR = 1,44; 95 %-KI: 1,15–1,81). [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Längsschnittliche Beobachtungskohortenanalyse (nur Abstract).
- Population / Kontext
- 9.476 chinesische Erwachsene mittleren und höheren Alters ab 45 Jahren in der China Health and Retirement Longitudinal Study.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 14. Oktober 2026
Schlaf 2011, Frailty 2018 bei chinesischen Erwachsenen
Die Studie untersuchte, ob die Schlafdauer bei älteren chinesischen Erwachsenen mittleren und höheren Alters langfristig mit psychischer Frailty zusammenhängt. Grundlage waren Daten von 9.476 Teilnehmenden ab 45 Jahren aus der China Health and Retirement Longitudinal Study. Die Schlafdauer wurde 2011 berichtet, die psychische Frailty 2018 mit dem Psychological Frailty Index erfasst. Da der Schlaf Jahre vor der Frailty-Erhebung gemessen wurde, betrachtet das Design eine frühere Exposition und ein späteres Ergebnis; dass kurzer Schlaf Frailty verursacht, lässt sich daraus nicht ableiten.
Beleg [1]
Nicht linearer Zusammenhang mit Wendepunkten bei etwa 7,6 und 8,6 Stunden
Die Zusammenhänge wurden mit multivariabler logistischer Regression und Restricted Cubic Splines untersucht, einer Methode für gekrümmte statt geradlinige Beziehungen. Kurzer nächtlicher Schlaf war mit psychischer Frailty verbunden (p = 0,005). Die Zusammenhänge waren nicht linear, mit geschätzten Wendepunkten bei 7,56 Stunden für nächtlichen Schlaf und 8,55 Stunden für Gesamtschlaf. Das Abstract nennt nicht die Höhe der Odds Ratio für kurzen nächtlichen Schlaf selbst; die Stärke dieses einzelnen Zusammenhangs wird hier daher nicht angegeben.
Beleg [1]
Anhaltend kurzer Schlaf und Sensitivitätsanalysen in der Kohorte
Anhaltend kurzer Schlaf war mit höheren Chancen für psychische Frailty verbunden (OR = 1,44; 95 %-KI: 1,15–1,81; p = 0,002). Sensitivitätsanalysen nutzten Schlafmessungen aus 2013 und 2015, eine über drei Wellen gemittelte Schlafdauer, Schlafverläufe und multiple Imputation; die Analysen mit multipler Imputation ergaben weitgehend ähnliche Schätzwerte. Die Autorinnen und Autoren schließen, dass kurzer und anhaltend kurzer Schlaf mit psychischer Frailty verbunden waren und die Schlafdauer für die psychische Gesundheit relevant sein könnte, während ein ursächlicher Zusammenhang noch zu klären ist.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Es handelt sich um eine Beobachtungskohorte, daher belegen die Zusammenhänge keine Ursache, wie auch die Autorinnen und Autoren anmerken. Das Abstract nennt nicht die Odds Ratio für kurzen nächtlichen Schlaf selbst und keine Einzelheiten zur Schlafmessung.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Ouyang J, Wang Y, Shen Y, Lu Y, Lv W. · europepmc.org · 14. Oktober 2026