Schlafqualität und Kognition mit Lebensqualität bei 42 gesunden älteren Erwachsenen verknüpft
Bei 42 gesunden älteren Erwachsenen sagte die selbst berichtete Schlafqualität und die kognitive Leistung jeweils die wahrgenommene Lebensqualität voraus, und die Schlafqualität könnte ihren Zusammenhang moderiert haben; zentrale Beziehungen zeigten sich nur bei Frauen. Die Autoren nennen die Ergebnisse vorläufig. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die endgültige Stichprobe umfasste 42 gesunde ältere Erwachsene mit einem Durchschnittsalter von 66,57 Jahren, davon 71,43% Frauen. [1]
Kognitive Leistung und Schlafqualität sagten jeweils signifikant die Lebensqualität voraus, und die Moderationsanalyse erklärte 42,2% der Varianz. [1]
Zentrale Zusammenhänge bestanden nur bei Frauen und waren bei Männern nicht statistisch signifikant. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Abstract einer Querschnittsstudie mit Korrelations-, Regressions- und Moderationsanalysen.
- Population / Kontext
- 42 gesunde ältere Erwachsene (Durchschnittsalter 66,57 Jahre; 71,43% Frauen).
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 17. September 2026
Schlaf, Kognition und Lebensqualität bei Älteren
Die Studie fragte, ob Schlafqualität den Zusammenhang zwischen kognitiver Leistung und wahrgenommener Lebensqualität bei gesunden älteren Erwachsenen moderiert, und untersuchte zudem Geschlechtsunterschiede. Die endgültige Stichprobe umfasste 42 Personen mit einem Durchschnittsalter von 66,57 Jahren; 71,43% waren Frauen. Die kognitive Leistung wurde mit dem Fototest gemessen, die Schlafqualität mit dem Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI) und die wahrgenommene Lebensqualität mit dem EuroQoL-5D. Die Autoren bezeichnen die Arbeit als vorläufig.
Beleg [1]
Schlaf und Kognition sagten Lebensqualität voraus
In der Gesamtstichprobe zeigten alle drei Variablen signifikante Beziehungen. Sowohl die kognitive Leistung als auch die Schlafqualität sagten die Lebensqualität signifikant voraus. Die Moderationsanalyse erklärte 42,2% der Varianz, was darauf hindeutet, dass die selbst berichtete Schlafqualität den Zusammenhang zwischen kognitiver Leistung und Lebensqualität nicht nur direkt beeinflusst, sondern ihn auch moderieren könnte. Dies sind Zusammenhänge aus einer kleinen Stichprobe, kein Beleg für Ursache und Wirkung.
Beleg [1]
Zentrale Zusammenhänge nur bei Frauen; kleine subjektive Stichprobe
Zentrale Zusammenhänge blieben nur bei Frauen bestehen und erreichten bei Männern keine statistische Signifikanz. Die Autoren nennen eine begrenzte Stichprobengröße und die Verwendung eines subjektiven Schlafmaßes, weshalb die Ergebnisse vorsichtig interpretiert und in größeren Studien mit objektiven Schlafmessungen wiederholt werden sollten. Das Abstract berichtet nicht, wie viele Männer und Frauen in der Stichprobe waren.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Die Stichprobe war klein (42), die Schlafqualität wurde selbst berichtet statt objektiv gemessen, und die Autoren nennen die Ergebnisse vorläufig und fordern eine Wiederholung in größeren Studien. Das Abstract berichtet nicht, wie viele Männer und Frauen eingeschlossen waren.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Aliño M, Molins F, Molins M, González L, Duque A, Mesa-Gresa P. · europepmc.org · 17. September 2026