Selbstmitgefühl und Selbstwirksamkeit beim gesunden Altern: eine Querschnittsbefragung von 179 älteren Erwachsenen in der Türkei
In einer Querschnittsbefragung von 179 selbstständig lebenden Erwachsenen ab 65 Jahren in der Türkei war Selbstwirksamkeit der konsistenteste Zusammenhang mit gesundheitsfördernden Verhaltensweisen und Lebensqualität; Selbstmitgefühl und Körperhaltungswahrnehmung betrafen weniger Bereiche. Das Design kann nicht zeigen, dass eine Veränderung dieser Ressourcen Ergebnisse verbessert. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Von 280 geprüften Personen wurden 179 selbstständig lebende Erwachsene ab 65 Jahren in der Türkei in die endgültigen Querschnittsanalysen eingeschlossen. [1]
Im Lebensqualitätsmodell war Selbstwirksamkeit ein positiver und geriatrischer Schmerz ein negativer Prädiktor; das endgültige Modell erklärte 61,4 % der Varianz. [1]
Die Autorinnen und Autoren stellen fest, dass die Befunde nicht belegen, dass Interventionen auf diese Ressourcen klinische Ergebnisse verbessern würden. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Querschnitts-Fragebogenstudie (Abstract).
- Population / Kontext
- Selbstständig lebende Erwachsene ab 65 Jahren in der Türkei (179 von 280 geprüften Personen analysiert).
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 16. September 2026
Befragung von 179 älteren Erwachsenen in der Türkei
Die Studie untersuchte, wie Selbstmitgefühl und Selbstwirksamkeit mit Schmerz, Körperhaltungswahrnehmung, gesundheitsfördernden Lebensstilverhaltensweisen und Lebensqualität bei selbstständig lebenden älteren Erwachsenen in der Türkei zusammenhängen. Von 280 geprüften Personen gingen 179 Erwachsene ab 65 Jahren in die endgültigen Analysen ein. Die Teilnehmenden füllten validierte Fragebögen aus, darunter ein geriatrisches Schmerzmaß, Skalen zu Selbstmitgefühl und Selbstwirksamkeit, eine Skala zur Körperhaltungswahrnehmung, ein Profil gesundheitsfördernder Lebensweise und ein Lebensqualitätsfragebogen. Es handelte sich um eine Querschnittsstudie, alle Messungen erfolgten also zu einem Zeitpunkt.
Beleg [1]
Selbstwirksamkeit am stärksten, Schmerz negativ für Lebensqualität
Selbstwirksamkeit erwies sich als der konsistenteste Prädiktor über die Ergebnisse hinweg. Im hierarchischen Modell zur Lebensqualität erklärte das endgültige Modell 61,4 % der Varianz. Selbstwirksamkeit war ein positiver Prädiktor, geriatrischer Schmerz ein negativer; auch Gesundheitsverantwortung und zwischenmenschliche Unterstützung trugen bei. Selbstmitgefühl und Körperhaltungswahrnehmung zeigten eher bereichsspezifische Zusammenhänge mit Schmerz und Lebensstilverhalten. Das Abstract berichtet diese als Zusammenhänge, nicht als kausale Effekte.
Beleg [1]
Biopsychosoziale Erfassung gestützt, Interventionen ungeprüft
Die Autorinnen und Autoren schließen, dass die Befunde einen biopsychosozialen Erfassungsansatz bei älteren Erwachsenen stützen. Sie stellen ausdrücklich fest, dass die Ergebnisse nicht belegen, dass Interventionen, die auf diese Ressourcen abzielen, klinische Ergebnisse verbessern würden. Das Abstract berichtet keine Nachbeobachtung, und der Volltext wurde nicht geprüft.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Es handelt sich um eine Querschnittsstudie, die Zusammenhänge zu einem Zeitpunkt zeigt und weder Ursachen noch eine Verbesserung der Ergebnisse durch Veränderung von Selbstwirksamkeit oder Selbstmitgefühl belegen kann. Das Abstract berichtet keine Nachbeobachtung.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Alaca N, Turhan S, Acar AÖ, Öztürk S. · europepmc.org · 16. September 2026