Schlafmaße und bereichsspezifische Kognition bei Erwachsenen ab 55 Jahren
Bei selbstständig lebenden Erwachsenen ab 55 Jahren, die über zwei Jahre dreimal untersucht wurden, waren Schlafdauer, subjektive Schlafqualität und ein mehrdimensionaler Schlafgesundheitswert nicht signifikant mit einer kognitiven Domäne assoziiert; eine höhere Schlafeffizienz war mit besserer exekutiver Funktion assoziiert. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Selbstständig lebende Erwachsene ab 55 Jahren wurden über zwei Jahre zu drei Zeitpunkten untersucht; zur Baseline waren es 233 Teilnehmende (51,1 % Frauen, mittleres Alter 68,3 Jahre). [1]
Schlafdauer, subjektive Schlafqualität und mehrdimensionale Schlafgesundheit waren nicht signifikant mit einer kognitiven Domäne assoziiert. [1]
Eine höhere Schlafeffizienz war signifikant mit besserer exekutiver Funktion assoziiert, und Schlaf-mal-Zeit-Interaktionen waren nicht signifikant. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Beobachtungsstudie mit wiederholten Messungen über zwei Jahre (Abstract)
- Population / Kontext
- Selbstständig lebende Erwachsene ab 55 Jahren; Baseline n = 233, 51,1 % Frauen, mittleres Alter 68,3 Jahre.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 14. September 2026
Wiederholte Messungen bei Erwachsenen ab 55 Jahren
Die Studie untersuchte, ob mehrere Schlafmerkmale mit bereichsspezifischer kognitiver Funktion bei selbstständig lebenden Erwachsenen ab 55 Jahren assoziiert waren. Die Teilnehmenden wurden über zwei Jahre zu drei Zeitpunkten untersucht; zur Baseline umfasste die Stichprobe 233 Erwachsene, 51,1 % Frauen, mittleres Alter 68,3 Jahre. Der Schlaf wurde per 7-Tage-Handgelenk-Akzelerometrie (Dauer und Effizienz), mit dem Pittsburgh Sleep Quality Index zur subjektiven Qualität und mit einem mehrdimensionalen Schlafgesundheitswert aus Geräte- und Selbstangaben erfasst. Die Kognition wurde als zusammengesetzte Werte für Kurzzeitgedächtnis, Langzeitgedächtnis, exekutive Funktion und Verarbeitungsgeschwindigkeit gemessen.
Beleg [1]
Schlafeffizienz nur mit exekutiver Funktion assoziiert
Lineare gemischte Modelle, adjustiert für Alter, Geschlecht, Bildungsniveau, Wohnsituation und gesamte körperliche Aktivität, untersuchten Assoziationen zwischen zeitlich variierenden Schlafmerkmalen und kognitiven Ergebnissen. Schlafdauer, subjektive Schlafqualität und mehrdimensionale Schlafgesundheit waren nicht signifikant mit einer kognitiven Domäne assoziiert. Eine höhere Schlafeffizienz war signifikant mit besserer exekutiver Funktion assoziiert; Sensitivitätsanalysen mit Wachzeit nach Schlafbeginn zeigten ein vergleichbares Muster. Schlaf-mal-Zeit-Interaktionen waren nicht signifikant, die Assoziationen blieben also über die Nachbeobachtung stabil. Dies sind Assoziationen, kein Beleg dafür, dass Schlaf kognitive Unterschiede verursacht.
Beleg [1]
Nur Abstract-Umfang der Schlaf-Kognition-Befunde
Die verfügbare Information ist das Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Abstract berichtet Design, Baseline-Stichprobengröße, drei Zeitpunkte über zwei Jahre, Schlaf- und Kognitionsmaße, Adjustierungsvariablen und die Hauptergebnisse. Es nennt keine Stichprobengrößen in der Nachbeobachtung, keine Effektgrößen und keine ausführlichen Grenzen. Die Befunde beschreiben daher Assoziationen in dieser Stichprobe von Erwachsenen ab 55 Jahren und sollten nicht so gelesen werden, als verbessere eine Schlafänderung die Kognition.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Stichprobengrößen in der Nachbeobachtung, Effektgrößen und ausführliche Grenzen werden im Abstract nicht berichtet. Assoziationen sind nicht kausal, und eine Aussage, dass sich Kognition durch Schlaf verbessern lässt, wird nicht gestützt.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Marent PJ, Duncan MJ, Cardon G, Albouy G, van Uffelen J. · europepmc.org · 14. September 2026