Risiko kognitiver Beeinträchtigung bei 1.303 Shanghaiern ab 65 in einer Querschnittsstudie
In dieser Querschnittsbefragung von 1.303 in Shanghai lebenden Personen ab 65 Jahren lag die Erkennungsrate für ein Risiko kognitiver Beeinträchtigung bei 22,18 % und stieg mit dem Alter; Hausarbeit, Lesen und Internetnutzung waren invers mit diesem Risiko assoziiert. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die Querschnittsstudie schloss 1.303 Shanghaier ab 65 Jahren per Cluster-Stichprobe ein und bewertete das Risiko kognitiver Beeinträchtigung mit dem Thoven Cognitive Function Assessment Tool. [1]
Die Gesamt-Erkennungsrate für ein Risiko kognitiver Beeinträchtigung betrug 22,18 % (289/1.303) und stieg von 17,29 % bei Personen bis 70 Jahre auf 41,79 % bei Personen ab 81 Jahren. [1]
Hausarbeit, Lesen und Internetnutzung waren unabhängig invers mit dem Risiko kognitiver Beeinträchtigung assoziiert, Hausarbeit am stärksten; die nach Geschlecht und Alter getrennten Muster unterschieden sich. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Bevölkerungsbasierte Querschnittsstudie (Abstract).
- Population / Kontext
- In der Gemeinde lebende Erwachsene ab 65 Jahren in Shanghai, China (n = 1.303).
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Publikationsstatus
- Preprint · Begutachtungsstatus nicht bestätigt
- Original veröffentlicht
- 11. September 2026
Shanghaier ab 65 per Cluster-Stichprobe
Diese bevölkerungsbasierte Querschnittsstudie schloss 1.303 Einwohnerinnen und Einwohner ab 65 Jahren in Shanghai, China, per Cluster-Stichprobe ein. Standardisierte Fragebögen erfassten soziodemografische Daten, Lebensstilverhalten, kognitive und körperliche Aktivitäten, Hausarbeit, Schlafdauer, psychischen Status, Krankengeschichte und körperliche Funktion. Das Risiko kognitiver Beeinträchtigung wurde mit dem Thoven Cognitive Function Assessment Tool bewertet. Die Auswertung nutzte univariable Tests und multivariable logistische Regression, mit getrennten Analysen nach Geschlecht und Altersgruppe. Da die Studie querschnittlich ist, zeigt sie Assoziationen zu einem Zeitpunkt und keine Ursachen.
Beleg [1]
22,18 % Erkennungsrate, steigend mit dem Alter
Die Gesamt-Erkennungsrate für ein Risiko kognitiver Beeinträchtigung betrug 22,18 % (95-%-Konfidenzintervall 19,92 %–24,43 %; 289 von 1.303 Teilnehmenden). Die Rate stieg deutlich mit dem Alter, von 17,29 % bei Erwachsenen bis 70 Jahre auf 41,79 % bei Personen ab 81 Jahren. Das Abstract bezeichnet dies als Erkennungsrate eines Risikos in einem Testverfahren, nicht als klinische Diagnose.
Beleg [1]
Hausarbeit, Lesen, Internetnutzung invers assoziiert
In der multivariablen Regression waren drei Faktoren unabhängig mit dem Risiko kognitiver Beeinträchtigung assoziiert: Hausarbeit (adjustiertes Odds Ratio 0,309; 95-%-KI 0,171–0,560), Lesen (0,465; 0,235–0,862) und Internetnutzung (0,559; 0,338–0,906), wobei Hausarbeit die stärkste inverse Assoziation zeigte. Die nach Geschlecht getrennten Ergebnisse unterschieden sich: Bei Männern war nur Hausarbeit unabhängig assoziiert (0,202), bei Frauen Lesen (0,266), Internetnutzung (0,361), sich langweilen (3,795) und Spazieren (0,496). Auch die nach Alter getrennten Muster variierten. Dies sind Assoziationen, kein Beleg, dass diese Aktivitäten das Risiko senken.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Design ist querschnittlich, daher belegen Assoziationen keine Kausalität oder Richtung. Das Abstract berichtet keine Nachbeobachtung, und die Erkennungsrate spiegelt ein Testverfahren für Risiko wider, keine klinische Diagnose.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Wang Z, Li D, Chen Z, Xiao X, Li H, Qin Y, Yao L, Huang C, He Q, Wu C. · europepmc.org · 11. September 2026