Übersicht: SASP-vermittelter Umbau der Tumorumgebung und Krebstherapie
Diese Übersicht beschreibt Hinweise, dass der sekretorische Phänotyp seneszenter Zellen (SASP) je nach zellulärem und geweblichem Zustand Tumoren hemmen oder fördern kann, und erörtert Senolytika und Senomorphika als aufkommende Ansätze. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
SASP umfasst entzündliche Zytokine, Chemokine, Wachstumsfaktoren und Matrix-umbauende Enzyme, die die Tumorumgebung regulieren. [1]
Anhaltendes SASP, besonders während therapieinduzierter Seneszenz, kann Tumorwachstum, Angiogenese, Immunevasion, Krebsstammzell-Eigenschaften, Metastasierung und Therapieresistenz fördern. [1]
SASP-assoziierte Moleküle zeigen Potenzial als Biomarker, doch Spezifität und gewebeabhängige Heterogenität bleiben große Herausforderungen. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Narrative Übersicht (nur Abstract)
- Population / Kontext
- Begutachtete englischsprachige präklinische und klinische Studien zu zellulärer Seneszenz, SASP, Krebs und Tumorumgebung, überwiegend publiziert Januar 2000 bis März 2026.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 1. September 2026
SASP-Signale und Umbau der Tumorumgebung
Die Übersicht gibt an, dass zelluläre Seneszenz Krebs über irreversiblen Zellzyklusarrest, Immunüberwachung und parakrine Signalwege des SASP beeinflusst. SASP umfasst entzündliche Zytokine, Chemokine, Wachstumsfaktoren und Matrix-umbauende Enzyme, die die Tumorumgebung regulieren. Die Autoren beschreiben die aktuelle Evidenz zur SASP-Induktion und zu ihren zustandsabhängigen Rollen bei Krebs.
Beleg [1]
Vorübergehendes versus anhaltendes SASP bei Krebsprogression
Laut der Übersicht zeigt SASP je nach zellulärem und geweblichem Zustand sowohl tumorhemmende als auch tumorfördernde Aktivität. Vorübergehendes SASP kann die Antitumor-Immunität stärken und frühe Tumorentstehung unterdrücken. Anhaltendes SASP, besonders während therapieinduzierter Seneszenz, kann Tumorwachstum, Angiogenese, Immunevasion, Krebsstammzell-Eigenschaften, Metastasierung und Therapieresistenz fördern.
Beleg [1]
Senolytika, Senomorphika und Biomarker-Herausforderungen
Die Übersicht berichtet, dass Senolytika und Senomorphika als vielversprechende Ansätze gelten, um seneszente Zellen und ihre schädlichen Sekretionseffekte anzugreifen. SASP-assoziierte Moleküle zeigen zudem Potenzial als Biomarker, wobei Spezifität und gewebeabhängige Heterogenität große Herausforderungen bleiben. Die Autoren schließen, dass das Verständnis der zustandsabhängigen SASP-Funktionen entscheidend für wirksame seneszenzgerichtete Krebstherapien ist.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Dies ist das Abstract einer narrativen Übersicht; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Abstract berichtet über Literatursuchen, aber keine gepoolten Zahlen, Effektgrößen oder formale Qualitätsbewertung. Aussagen zu Senolytika, Senomorphika und Biomarkern beschreiben Potenzial und Herausforderungen, keinen belegten Nutzen beim Menschen.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Pallatt S, Nambidi S, Banerjee A, Pathak S. · europepmc.org · 1. September 2026