Eheliche Wohnsituation und Gesundheit verheirateter Inder ab 60 (LASI 2017–18)
In LASI-Welle 1 hatten verheiratete indische Erwachsene ab 60, deren Ehepartner woanders wohnten, höhere Chancen auf Schlafprobleme und Tabakkonsum, während Zusammenlebende höhere Chancen auf Depression hatten; nach Adjustierung zeigte sich kein signifikanter Zusammenhang mit funktioneller Behinderung, sozialen Wohlbefindensindikatoren oder Alkoholkonsum. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die Studie nutzte Daten der Welle 1 der Longitudinal Ageing Study in India von 2017–18 zu 20.209 derzeit verheirateten Erwachsenen ab 60 Jahren. [1]
Ältere Erwachsene, deren Ehepartner woanders wohnten, hatten signifikant höhere Chancen auf Schlafprobleme und Tabakkonsum. [1]
Zusammenlebende hatten höhere Chancen auf Depression, während das Zusammenleben nach Adjustierung nicht signifikant mit funktioneller Behinderung, sozialen Wohlbefindensindikatoren oder Alkoholkonsum verbunden war. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Abstract einer Beobachtungsstudie mit Querschnittsdaten aus einer Erhebung (LASI-Welle 1).
- Population / Kontext
- Derzeit verheiratete Erwachsene ab 60 Jahren in Indien.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Publikationsstatus
- Preprint · Begutachtungsstatus nicht bestätigt
- Original veröffentlicht
- 19. August 2026
Verheiratete Inder ab 60 in LASI-Welle 1
Die Studie untersuchte, wie das Zusammenleben mit dem Ehepartner mit Gesundheit, sozialem Wohlbefinden und Substanzkonsum bei derzeit verheirateten älteren Erwachsenen in Indien zusammenhängt. Die Daten stammten aus Welle 1 der Longitudinal Ageing Study in India (LASI), erhoben 2017–18, und umfassten 20.209 Personen ab 60 Jahren. Die Autoren ordnen dies in die schnell alternde Bevölkerung Indiens ein.
Beleg [1]
Schlaf, Tabak und Depression je nach Wohnsituation verschieden
Zu den Zielgrößen zählten Schlafprobleme, Aktivitäten des täglichen Lebens, instrumentelle Aktivitäten des täglichen Lebens, Depression, Misshandlung, Diskriminierung, Opfer von Straftaten, Tabakkonsum und Alkoholkonsum. Ältere Erwachsene, deren Ehepartner woanders wohnten, hatten signifikant höhere Chancen auf Schlafprobleme und Tabakkonsum. Wer mit dem Ehepartner zusammenlebte, hatte höhere Chancen auf Depression. Nach Adjustierung war das Zusammenleben nicht signifikant mit funktioneller Behinderung, sozialen Wohlbefindensindikatoren oder Alkoholkonsum verbunden.
Beleg [1]
Schlechtere Ergebnisse bei Frauen, ländlichen und gering gebildeten Erwachsenen
Frauen, ländliche Bewohner, geringer gebildete und arbeitslose ältere Erwachsene hatten durchgängig schlechtere Ergebnisse in mehreren Gesundheits- und Sozialbereichen. Die Autoren schließen, dass die eheliche Wohnsituation für ausgewählte Gesundheitsergebnisse bedeutsam ist und sozioökonomische Faktoren ebenfalls eine Rolle spielen. Sie empfehlen, Politiken für gesundes Altern sollten familiäre Unterstützungssysteme stärken und geschlechtersensible Ansätze verfolgen. Dies sind Assoziationen aus einer Erhebungswelle, kein Beleg dafür, dass die Wohnsituation die Ergebnisse verursacht.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Es handelt sich um eine Analyse einer Erhebungswelle (LASI-Welle 1, 2017–18); die berichteten Assoziationen belegen weder Kausalität noch Veränderungen über die Zeit.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Nagdeve D. · europepmc.org · 19. August 2026