Lebensqualität, aktives Altern, soziale Unterstützung und Einsamkeit bei älteren Menschen in Tageszentren
In einer Querschnittsbefragung von 109 Erwachsenen im Alter von 60–98 Jahren in gerontologischen Tageszentren in Spanien waren aktives Altern, geringe soziale Einsamkeit und wahrgenommene soziale Unterstützung die multivariaten Prädiktoren der Lebensqualität; das Modell erklärte 30,8 % der Varianz. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die Studie war eine deskriptive Querschnittsstudie mit 109 Teilnehmenden im Alter von 60–98 Jahren, rekrutiert aus gerontologischen Tageszentren in Huelva und Sevilla, Spanien. [1]
Im multiplen linearen Regressionsmodell waren aktives Altern (β = 0,395; p = 0,004) und wahrgenommene soziale Unterstützung (β = 0,188; p = 0,027) unabhängige Prädiktoren der Lebensqualität. [1]
Das Modell erklärte 30,8 % der Varianz der Lebensqualität; etwa 69,2 % blieben durch diese Faktoren unerklärt. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Deskriptive Querschnittsstudie (nur Abstract)
- Population / Kontext
- 109 Erwachsene im Alter von 60–98 Jahren, die gerontologische Tageszentren in Huelva und Sevilla, Spanien, besuchten.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 15. August 2026
Befragung von 109 Tageszentrumsbesuchern in Spanien
Die Studie war eine deskriptive Querschnittsstudie mit 109 Teilnehmenden im Alter von 60–98 Jahren, rekrutiert aus gerontologischen Tageszentren in Huelva und Sevilla, Spanien. Untersucht wurden Lebensqualität, aktives Altern, wahrgenommene soziale Unterstützung und Einsamkeit sowie Faktoren, die mit der Lebensqualität zusammenhängen. Die Daten stammten aus vier Fragebögen: WHOQOL-BREF, Multidimensional Scale of Perceived Social Support, ESTE II Loneliness Scale und Active Ageing Scale. Da das Design querschnittlich ist, bildet es einen Zeitpunkt ab und kann keine Ursache-Wirkungs-Beziehung zeigen.
Beleg [1]
Mittlere Werte und multivariate Prädiktoren
Die mittleren Werte betrugen 14,46 (SD 1,83) für Lebensqualität, 3,06 (SD 0,36) für aktives Altern, 10,14 (SD 3,00) für soziale Einsamkeit und 5,62 (SD 0,93) für wahrgenommene soziale Unterstützung. Im multiplen linearen Regressionsmodell waren aktives Altern (β = 0,395; p = 0,004) und wahrgenommene soziale Unterstützung (β = 0,188; p = 0,027) unabhängige Prädiktoren der Lebensqualität. Das Modell erklärte 30,8 % der Varianz der Lebensqualität (adjustiertes R = 0,288); etwa 69,2 % blieben durch diese Faktoren unerklärt. Es handelt sich um Assoziationen, nicht um den Beleg, dass eine Veränderung dieser Faktoren die Lebensqualität verändert.
Beleg [1]
Explorative Trends und unerklärte Varianz
Die Autorinnen und Autoren geben an, dass bivariate Analysen vorsichtig zu interpretieren sind, da sie streng explorativ waren. Sekundäre explorative Trends deuteten auf geringe Ausgangszusammenhänge mit Schlafdauer, Familienstand und Beschäftigungsstatus hin. Sie schließen, dass aktives Altern, geringe soziale Einsamkeit und solide wahrgenommene soziale Unterstützung die zentralen multivariaten Prädiktoren der Lebensqualität in dieser Gruppe waren, und dass künftige Forschung weitere Kovariaten prüfen sollte, um die verbleibende unerklärte Varianz zu erfassen.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Diese Erklärung stützt sich nur auf das Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Design ist querschnittlich, daher können Assoziationen keine Kausalität belegen. Das Regressionsmodell ließ etwa 69,2 % der Varianz der Lebensqualität unerklärt, und die Autorinnen und Autoren bezeichnen die bivariaten Analysen als streng explorativ.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Sánchez-Galloso J, Arana-Rodríguez A, Sánchez-Ramos JL, Garrido-Fernández A, Romero-Serrano R, García-Padilla FM. · europepmc.org · 15. August 2026