Scoping-Review pflanzlicher Senotherapeutika: 111 präklinische Studien, 2015–2025
Ein Scoping-Review ordnete 111 präklinische Studien (2015–2025) zu pflanzlichen Senotherapeutika ein, beschreibt senolytische und senomorphe Mechanismen sowie metabolomikgestützte Entdeckung; Pharmakokinetik und methodische Heterogenität bleiben ungelöst. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Der Scoping-Review folgte den Richtlinien des Joanna Briggs Institute und PRISMA-ScR und schloss 111 von 1355 identifizierten Artikeln zu pflanzlichen Senotherapeutika aus den Jahren 2015–2025 ein. [1]
Berichtete senolytische Mechanismen umfassten BCL-2/BCL-XL-Apoptose, PI3K/AKT/mTOR- und p53/p21/p16-Modulation, während unter senomorphen Wirkstoffen die NF-κB-vermittelte SASP-Unterdrückung überwog. [1]
Herausforderungen bei der pharmakokinetischen Optimierung und methodische Heterogenität bei Seneszenzinduktion und Biomarker-Panels bestehen fort, und die klinische Validierung bleibt eine formulierte Perspektive. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Scoping-Review präklinischer Belege (Abstract)
- Population / Kontext
- Präklinische Studien zu pflanzlichen Senotherapeutika aus 2015–2025
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 11. August 2026
Scoping-Review zu 111 präklinischen Pflanzen-Senotherapie-Studien
Der Review folgte den Richtlinien des Joanna Briggs Institute und PRISMA-ScR und durchsuchte PubMed, Scopus, Web of Science, Wiley Library und Google Scholar nach präklinischen Belegen aus den Jahren 2015 bis 2025. Von 1355 identifizierten Artikeln erfüllten 111 Studien die Einschlusskriterien. Die am besten charakterisierten Wirkstoffklassen waren Flavonoide, nicht-flavonoide Polyphenole und Stilbene, Terpenoide und Alkaloide sowie Kombinations- und komplexe Pflanzenextrakte. Die Autoren beschreiben pflanzliche Wirkstoffe als Alternative, motiviert durch Bedenken wegen Off-Target-Effekten synthetischer Senolytika.
Beleg [1]
Senolytische und senomorphe Mechanismen plus Metabolomik-Leitung
Als senolytische Mechanismen nennt der Review BCL-2/BCL-XL-Apoptose, PI3K/AKT/mTOR- und p53/p21/p16-Modulation; unter den senomorphen Wirkstoffen überwog die NF-κB-vermittelte Unterdrückung des seneszenzassoziierten sekretorischen Phänotyps. Die Ginkgetin-vermittelte Hemmung des cGAS-STING-Signalwegs wurde als mechanistisch neuartiges Ziel identifiziert. Metabolomik hatte zwei Rollen: Sie leitete die Wirkstoffentdeckung aus komplexen Pflanzenmatrices, etwa Phenolamide aus Allium hookeri, und validierte Mechanismen durch Charakterisierung seneszenzassoziierter metabolischer Umbauten, darunter wiederhergestellter Retinsäurestoffwechsel, abgeschwächte lipotoxische Metaboliten sowie Regulation des Tricarbonsäurezyklus und einer Cholin-Betain-TCA-Kaskade.
Beleg [1]
Präklinischer Rahmen: Pharmakokinetik und Heterogenität ungelöst
Die erfassten Belege sind präklinisch. Die Autoren geben an, dass Herausforderungen bei der pharmakokinetischen Optimierung und methodische Heterogenität bei Seneszenzinduktion und Biomarker-Panels fortbestehen. Sie beschreiben metabolomikgestützte pflanzliche Senotherapie als Grundlage für den Weg zur klinischen Validierung und zu Anwendungen in funktionellen Lebensmitteln für gesundes Altern und Management altersbezogener Erkrankungen; dies ist eine formulierte Perspektive, kein belegter klinischer Nutzen.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Es handelt sich um einen Scoping-Review präklinischer Studien, daher ist kein menschlicher Nutzen oder keine Sicherheit belegt, und die Perspektive zu Klinik und funktionellen Lebensmitteln ist die Sicht der Autoren.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Hussin NMH, Mediani A, Abd Latip N, Fenech M, Widyanto RM, Sharif R. · europepmc.org · 11. August 2026