Schilddrüsenhormon-Verhältnisse und Diabetes bei Erwachsenen ab 65 in 18 Langlebigkeitsregionen Chinas
In einer Querschnittserhebung von 2021 unter 5.795 Erwachsenen ab 65 Jahren in 18 chinesischen Langlebigkeitsregionen waren niedrigere FT3/FT4- und T3/T4-Verhältnisse mit höheren Diabetes-Odds verbunden; dies ist ein Zusammenhang, kein Kausalbeleg. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die Querschnittserhebung 2021 umfasste 5.795 Teilnehmende ab 65 Jahren aus 18 Langlebigkeitsregionen Chinas. [1]
Verglichen mit dem höchsten Viertel des FT3/FT4-Verhältnisses hatte das niedrigste Viertel höhere adjustierte Diabetes-Odds (OR 2,02, 95%-KI 1,61–2,54). [1]
Die Autoren schließen, dass niedrigere FT3/FT4- und T3/T4-Verhältnisse in dieser Population linear invers mit erhöhtem Diabetesrisiko assoziiert sind. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Querschnittserhebung (Abstract der 2021-Welle einer Kohortenstudie)
- Population / Kontext
- Erwachsene ab 65 Jahren in 18 Langlebigkeitsregionen Chinas (5.795 Teilnehmende).
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 1. August 2026
Erhebung unter Erwachsenen ab 65 in 18 Langlebigkeitsregionen
Die Studie untersuchte, ob Schilddrüsenhormon-Werte mit dem Diabetesrisiko bei Menschen ab 65 Jahren in Langlebigkeitsregionen Chinas zusammenhängen. Die Daten stammen aus der Querschnittserhebung 2021 der Healthy Ageing and Biomarkers Cohort Study mit 5.795 Teilnehmenden aus 18 Langlebigkeitsregionen. Die Teilnehmenden waren im Mittel 85,25 Jahre alt (Standardabweichung 11,56); 56,3% waren weiblich. Gemessen wurden freies T3, freies T4, T3, T4 und Thyreoidea-stimulierendes Hormon (TSH) im Blut sowie der Nüchternblutzucker. Diabetes war definiert als Nüchternblutzucker ab 7,0 mmol/L und/oder selbstberichteter, ärztlich diagnostizierter Diabetes.
Beleg [1]
Niedrigere Verhältnisse mit höheren Diabetes-Odds verbunden
Etwa 16,1% der Teilnehmenden hatten Diabetes. Nach Adjustierung für Störfaktoren waren die Diabetes-Odds im niedrigsten Viertel (Q1) des FT3/FT4-Verhältnisses höher als im höchsten Viertel (Q4): Odds Ratio 2,02 (95%-Konfidenzintervall 1,61–2,54). Auch Q2 und Q3 zeigten höhere Odds (1,72 und 1,37). Beim T3/T4-Verhältnis lag die Odds Ratio für Q1 gegenüber Q4 bei 2,16 (1,71–2,73), für Q2 bei 1,70 und für Q3 bei 1,51. Die Autoren beschreiben beide Verhältnisse als linear invers mit Diabetes assoziiert.
Beleg [1]
Querschnittsdesign begrenzt kausale Deutung
Die Schlussfolgerung lautet, dass niedrigere FT3/FT4- und T3/T4-Verhältnisse in dieser Population linear invers mit einem erhöhten Diabetesrisiko assoziiert sind. Da die Erhebung querschnittlich ist, wurden Hormonwerte und Diabetes zum selben Zeitpunkt erfasst; die Daten können daher nicht zeigen, was zuerst kam oder ob Schilddrüsenhormone Diabetes beeinflussen. Das Abstract berichtet nur adjustierte Assoziationen; es belegt weder einen Mechanismus noch einen Nutzen einer Intervention.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Design ist querschnittlich, daher sind zeitliche Abfolge und Kausalität nicht bestimmbar, und das Abstract berichtet keine Nachbeobachtung. Die Ergebnisse gelten für Erwachsene ab 65 Jahren in 18 Langlebigkeitsregionen Chinas und sind Assoziationen, keine kausalen Effekte.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Chen SR, Tan YJ, Chen JH, Chen C, Ma XY, Yang YX, Fu XS, Zhu ZY, Yang JJ, Li ZP, Sun PJ, Wang J, Zhang ZH, Meng X, Li Y, Lyu YB, Shi XM. · europepmc.org · 1. August 2026