Intervallfasten und Hippocampus-Mitochondrien bei bestrahlten Mäusen
In einem Mausmodell der Ganzhirnbestrahlung ging Intervallfasten mit weniger geschwollenen Hippocampus-Mitochondrien nach 6 Stunden und 6 Wochen, mehr neugeborenen Neuronen sowie längeren, stärker verzweigten Neuronen nach 6 Wochen und kürzerer Zeit auf den offenen Armen eines Labyrinthtests einher. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Männliche C57BL/6J-Mäuse im Alter von 6–8 Wochen erhielten 10 Gy Ganzhirnbestrahlung; die Intervallfasten-Gruppe hatte 24 Stunden Futterentzug und dann 48 Stunden freien Zugang. [1]
6 Stunden nach der Bestrahlung war der Anteil geschwollener Hippocampus-Mitochondrien mit Intervallfasten plus Bestrahlung signifikant niedriger als mit Bestrahlung allein (p = 0,0005). [1]
Im Elevated-Plus-Maze-Test hatte die Gruppe mit Intervallfasten plus Bestrahlung eine signifikant kürzere Zeit auf den offenen Armen als die Bestrahlungsgruppe (p = 0,0082). [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Tierstudie (Mausmodell), Abstract
- Population / Kontext
- 6–8 Wochen alte männliche C57BL/6J-Mäuse in einem Ganzhirnbestrahlungsmodell
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 14. Mai 2026
Bestrahlte Mäuse mit Fastenzyklen
Das Abstract beschreibt 6–8 Wochen alte männliche C57BL/6J-Mäuse, die 10 Gy Ganzhirnbestrahlung (WBRT) erhielten. Mäuse der Intervallfasten-Gruppe (IF) durchliefen Zyklen aus 24 Stunden Futterentzug und anschließend 48 Stunden freiem Futterzugang. Verglichen wurden die Mitochondrienstruktur im Hippocampus und die ATP-Konzentrationen 6 Stunden und 6 Wochen nach der Bestrahlung; Hippocampus-Neurone wurden mit Golgi-Färbung untersucht, Verhalten und neugeborene (DCX+) Neurone nach 6 Wochen bewertet.
Beleg [1]
Weniger geschwollene Mitochondrien, mehr neue Neurone
6 Stunden nach der Bestrahlung war der Anteil geschwollener Mitochondrien in Hippocampus-Neuronen in der IF+WBRT-Gruppe signifikant niedriger als in der WBRT-Gruppe (p = 0,0005). Nach 6 Wochen hatte die WBRT-Gruppe weiterhin einen signifikant größeren Anteil geschwollener Mitochondrien als die Kontrollgruppe (p = 0,0003). Die ATP-Konzentrationen waren in der IF+WBRT-Gruppe höher als in der WBRT-Gruppe, der berichtete p-Wert lag jedoch bei 0,0576. Nach 6 Wochen waren DCX+-Zellzahlen, Neuronlänge, Zahl der Verzweigungen und Verzweigungspunkte in der IF+WBRT-Gruppe signifikant größer als in der WBRT-Gruppe.
Beleg [1]
Kürzere Zeit auf offenen Armen und nur Abstract
Im Elevated-Plus-Maze-Test zeigte die IF+WBRT-Gruppe eine signifikant kürzere Zeit auf den offenen Armen als die WBRT-Gruppe (p = 0,0082). Die Autoren schließen, dass IF den Mitochondrienschaden verringerte, die Neurogenese förderte und ATP-Werte früh teilweise wiederherstellte, während die Verhaltenseffekte begrenzt blieben und der Nutzen zeitabhängig und in der akuten Phase ausgeprägter war. Dies sind Mausbefunde aus einem Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft, und die Ergebnisse belegen keine Wirkung beim Menschen.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Es handelt sich um eine Mausstudie, daher belegen die Befunde keine Wirkung beim Menschen. Der ATP-Unterschied hatte einen berichteten p-Wert von 0,0576, und die Autoren bezeichnen die Verhaltenseffekte als begrenzt.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Li Y, Fan X, Pei Y, Wu K. · europepmc.org · 14. Mai 2026