Globale Last der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit der unteren Extremitäten bei postmenopausalen Frauen, 1990–2035
2021 hatten schätzungsweise 66.392.811 postmenopausale Frauen weltweit eine periphere arterielle Verschlusskrankheit der unteren Extremitäten, mit 33.854 Todesfällen und 777.299 behinderungsbereinigten Lebensjahren; die Projektionen deuten auf eine weiter steigende Last bis 2035 hin. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
2021 gab es weltweit 66.392.811 Krankheitsfälle, 33.854 Todesfälle und 777.299 DALYs der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit der unteren Extremitäten bei postmenopausalen Frauen. [1]
Im Vergleich zu 1990 stiegen die Krankheitsfälle um 99,84 %, die Todesfälle um 72,93 % und die DALYs um 73,06 %, zurückgeführt auf Bevölkerungswachstum und Alterung. [1]
Hoher Nüchternblutzucker war der führende zurechenbare Risikofaktor, und die Projektionen deuten auf einen weiteren Anstieg der globalen Last bis 2035 hin. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Modellierte globale Belastungsanalyse mit Projektionen (Abstract)
- Population / Kontext
- Postmenopausale Frauen weltweit
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 5. Mai 2026
Globale Schätzungen für postmenopausale Frauen 2021
Die Analyse nutzte Daten der Global Burden of Disease Study 2021, aufgeschlüsselt nach Alter, Geschlecht und Region. Für 2021 nennt sie weltweit 66.392.811 Menschen mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit der unteren Extremitäten unter postmenopausalen Frauen, 33.854 Todesfälle und 777.299 behinderungsbereinigte Lebensjahre (DALYs, verlorene Jahre durch Krankheit oder frühen Tod). Das sind modellierte Schätzungen für eine definierte Gruppe, keine Zählung aus einer einzelnen klinischen Studie.
Beleg [1]
Anstieg seit 1990 und hoher Nüchternblutzucker
Im Vergleich zu 1990 stiegen die Zahlen um 99,84 % (Krankheitsfälle), 72,93 % (Todesfälle) und 73,06 % (DALYs). Die Autorinnen und Autoren führen dies auf Bevölkerungswachstum und Alterung zurück, gestützt auf eine Zerlegungsanalyse, die diese Beiträge von epidemiologischen Veränderungen trennt. In einer vergleichenden Risikobewertung war hoher Nüchternblutzucker der führende zurechenbare Risikofaktor. Das sind Zusammenhänge zwischen Risikofaktor und Krankheitslast, kein Beweis für Ursächlichkeit.
Beleg [1]
Projektionen bis 2035 und nur Abstract-Ebene
Mit einem Bayes-Modell für Alter, Periode und Kohorte projizieren die Autorinnen und Autoren bis 2035 einen weiteren Anstieg der globalen Last und fordern gezielte Strategien für gesünderes Altern in dieser Gruppe. Da nur das Abstract geprüft wurde, ließen sich Details wie Modellannahmen, regionale Aufschlüsselungen und Unsicherheitsbereiche nicht überprüfen; der Volltext wurde nicht geprüft.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Die Zahlen sind modellierte Schätzungen der Global Burden of Disease Study; Modellannahmen, regionale Details und Unsicherheitsbereiche konnten nicht geprüft werden. Risikofaktor-Befunde sind Zusammenhänge, keine Ursachen.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Yuan J, Guo B, Li Z, Yi Q, Tu L, Tang B, Li F. · europepmc.org · 5. Mai 2026