Religiöses/spirituelles Engagement und Schlafprofile bei älteren vietnamesischen Erwachsenen
In einer Erhebung von 2018 unter 4.901 vietnamesischen Erwachsenen ab 60 Jahren wurden drei Profile von Schlafstörungen gefunden; religiöses und spirituelles Engagement war nur bei Frauen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für das milde Profil verbunden, und dieser Zusammenhang war nach weiterer Adjustierung nicht mehr statistisch signifikant. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die Erhebung von 2018 umfasste 4.901 vietnamesische Erwachsene ab 60 Jahren; eine Latent-Class-Analyse ergab milde (29,4%), mittlere (45,6%) und schwere (25,0%) Profile von Schlafstörungen. [1]
Die mittleren und schweren Profile hatten ähnlich starke Insomnie-Symptome, unterschieden sich aber in wahrgenommener Schlafqualität, Erholsamkeit und Medikamenteneinnahme. [1]
Bei Frauen war Engagement mit einer um 6,0 Prozentpunkte höheren Wahrscheinlichkeit für das milde Profil verbunden; nach weiterer Adjustierung sank dies um 2,0 Punkte und war nicht mehr statistisch signifikant; bei Männern zeigten sich keine signifikanten Zusammenhänge. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Abstract einer Querschnitts-Analyse der Erhebung mit Latent-Class- und nach Geschlecht getrennten multinomialen logistischen Regressionsmodellen.
- Population / Kontext
- 4.901 vietnamesische Erwachsene ab 60 Jahren in der Longitudinal Study of Aging and Health in Vietnam von 2018.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 6. Oktober 2026
Schlafprofile bei 4.901 älteren vietnamesischen Erwachsenen
Die Studie nutzte Daten der Longitudinal Study of Aging and Health in Vietnam von 2018 mit 4.901 Personen ab 60 Jahren. Schlafstörungen wurden über sechs selbst berichtete Angaben erfasst, und eine Latent-Class-Analyse ordnete die Personen Profilen zu. Es ergaben sich drei Profile: mild (29,4%), mittel (45,6%) und schwer (25,0%). Die mittleren und schweren Profile hatten ähnlich starke Insomnie-Symptome, unterschieden sich aber in wahrgenommener Schlafqualität, Erholsamkeit und Medikamenteneinnahme. Die Autorinnen und Autoren schließen, dass Schlafstörungen im späteren Leben unterschiedliche subjektive Schlaf-Erfahrungen widerspiegeln und keine einheitliche Folge des Alterns sind.
Beleg [1]
Geschlechtsspezifischer Zusammenhang mit religiösem Engagement
Die Zusammenhänge wurden getrennt für Frauen und Männer geschätzt, mit Adjustierung für soziodemografische, körperliche, verhaltensbezogene und psychosoziale Faktoren. Bei Frauen war religiöses und spirituelles Engagement nach Adjustierung für soziodemografische, umgebungsbezogene und körperliche Störfaktoren mit einer um 6,0 Prozentpunkte höheren Wahrscheinlichkeit für das milde Profil verbunden. Dieser Zusammenhang verringerte sich nach weiterer Adjustierung für psychosoziale und verhaltensbezogene Faktoren um 2,0 Prozentpunkte und war nicht mehr statistisch signifikant. Bei Männern wurden keine signifikanten Zusammenhänge beobachtet. Dies sind Zusammenhänge, kein Beleg dafür, dass Engagement besseren Schlaf verursacht.
Beleg [1]
Nur-Abstract-Umfang der Schlafstudie
Diese Erklärung stützt sich nur auf das Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Abstract nennt Erhebungsjahr, Stichprobengröße, Altersgruppe, sechs selbst berichtete Schlafangaben, die drei Profile und die nach Geschlecht getrennten adjustierten Modelle. Es enthält keine Angaben dazu, wie religiöses und spirituelles Engagement gemessen wurde, zu Antwortraten oder zum genauen Wortlaut der Schlaffragen. Die Autorinnen und Autoren betonen, dass subjektive Schlaf-Erfahrungen, weitere psychosoziale Kontexte und geschlechtsspezifische Muster für das Verständnis der Schlafgesundheit im späteren Leben wichtig sind.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Abstract beschreibt nicht, wie religiöses und spirituelles Engagement gemessen wurde, keine Antwortraten und keinen genauen Wortlaut der Schlaffragen. Die berichteten Zusammenhänge sind Assoziationen, keine kausalen Effekte.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Vu TD, Pothisiri W. · europepmc.org · 6. Oktober 2026