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Schlaf & Erholung
Forschung im Überblick

Geschlecht und Insomnie prägen NREM-Schlafoszillationen unabhängig vom Alter bei 222 Erwachsenen

In einer Polysomnographie-Nacht trugen Alter, chronische Insomnie und Geschlecht jeweils eigenständig zu NREM-Schlafoszillationen bei 222 Erwachsenen im Alter von 18–82 Jahren bei; Insomnie senkte vor allem Spindel- und langsame-Oszillation-Dichte, das Geschlecht erklärte Unterschiede der langsamen Wellenaktivität. [1]

Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft

Die Kernaussagen

  1. Eine Polysomnographie-Nacht wurde bei 222 Erwachsenen im Alter von 18–82 Jahren analysiert, darunter 119 mit chronischer Insomnie und 103 gesunde Schläfer. [1]

  2. Alter, Insomnie und Geschlecht trugen jeweils eigenständig zur NREM-Oszillationsaktivität bei; Insomnie verringerte vor allem Spindel- und langsamer-Oszillation-Dichte. [1]

  3. Frauen mit Insomnie berichteten die höchste Insomnieschwere und hatten eine niedrigere Sigma-Leistung als Männer mit Insomnie. [1]

Die Quelle auf einen Blick

Studientyp / Format
Abstract einer Polysomnographie-Studie, die Erwachsene mit chronischer Insomnie und gesunde Schläfer vergleicht
Population / Kontext
222 Erwachsene im Alter von 18–82 Jahren: 119 mit chronischer Insomnie und 103 gesunde Schläfer.
Grundlage der Zusammenfassung
Studienabstract
Original veröffentlicht
1. Oktober 2026

222 Erwachsene, eine Nacht, Alter als Kovariate

Nach einer Eingewöhnungsnacht wurde eine mit Polysomnographie gemessene Schlafnacht bei 222 Erwachsenen im Alter von 18–82 Jahren analysiert. Dazu gehörten 119 Menschen mit chronischer Insomnie (71% weiblich) und 103 gesunde Schläfer (61% weiblich). Im NREM-Schlaf wurden Spindeldichte, Dichte langsamer Oszillationen, relative Sigma-Leistung und langsame Wellenaktivität erfasst. Untersucht wurden Alter, Gruppe, Geschlecht und Gruppe-mal-Geschlecht-Interaktionen, mit dem Alter als Kovariate.

Beleg [1]

Insomnie senkte Spindel- und langsame-Oszillation-Dichte

Alter, Insomnie und Geschlecht trugen jeweils eigenständig zur NREM-Oszillationsaktivität bei. Chronische Insomnie verringerte vor allem Spindel- und langsame-Oszillation-Dichte. Das Geschlecht erklärte Unterschiede der langsamen Wellenaktivität, die insgesamt bei Frauen höher war; innerhalb der Insomnie- oder Gesunde-Schläfer-Gruppen waren die Geschlechtsunterschiede jedoch nicht signifikant. Frauen mit Insomnie berichteten die höchste Insomnieschwere und hatten eine niedrigere Sigma-Leistung als Männer mit Insomnie. Defizite bei Spindel- und langsamer-Oszillation-Dichte zeigten sich auch bei Frauen mit Insomnie gegenüber gesunden Schläferinnen sowie bei Männern mit Insomnie gegenüber gesunden Schläfern.

Beleg [1]

Nur Abstract-Umfang der Oszillationsbefunde

Die Autorinnen und Autoren schließen, dass eine verringerte Sigma-Leistung bei Frauen mit chronischer Insomnie im Vergleich zu Männern mit Insomnie sowie eine geringere Spindel- und langsamer-Oszillation-Dichte als bei gesunden Schläferinnen zur größeren Insomnieschwere bei Frauen beitragen könnte. Dies sind Assoziationen aus einer analysierten Nacht, kein Kausalitätsnachweis. Es wurde nur das Abstract geprüft; der Volltext wurde nicht geprüft, daher werden Details wie Rekrutierung, Medikamente und Analyseverfahren hier nicht bewertet.

Beleg [1]

Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht

Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Die Befunde stammen aus einer analysierten Nacht und sind Assoziationen, kein Kausalitätsnachweis.

Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.

Quelle & Belegstellen

[1]
Beyond aging, sex, and insomnia disorder shape NREM brain oscillations.

Walsh NA, Perrault AA, Cross NE, Maltezos A, Phillips EM, Barbaux L, Weiner OM, Dyment C, Borgetto F, Gouin JP, Dang-Vu TT. · europepmc.org · 1. Oktober 2026

Zitierte Textstellen anzeigenIn der Sprache der Originalquelle
  1. Kernaussage 1 ↑

    one night of sleep assessed with polysomnography
  2. Kernaussage 2 ↑

    INS primarily reduced spindle and SO density
  3. Kernaussage 3 ↑

    highest rates of insomnia severity

KI-unterstützte Zusammenfassung mit verlinkten Quellenbelegen. Keine unabhängige redaktionelle oder klinische Prüfung.

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