Dasatinib plus Quercetin bei fibrotischer MASH: randomisierte placebokontrollierte Studie
In einer kleinen Phase-2-Studie bei fibrotischer MASH verbesserte intermittierendes Dasatinib plus Quercetin häufiger den Fibrosestadium und die MASH-Auflösung als Placebo; Nebenwirkungen traten häufiger auf, waren aber selbstlimitierend. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
31 Teilnehmende mit fibrotischer MASH wurden 1:1 zu Dasatinib plus Quercetin oder Placebo randomisiert. [1]
Eine Fibroseverbesserung ohne MASH-Verschlechterung trat bei 47% mit D + Q versus 7% mit Placebo auf. [1]
Nebenwirkungen waren mit D + Q häufiger (82% versus 43%), aber alle selbstlimitierend. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Phase-2-Proof-of-Principle-Studie, doppelblind, randomisiert, placebokontrolliert (Abstract).
- Population / Kontext
- Erwachsene mit fibrotischer metabolic dysfunction-associated steatohepatitis (MASH); medianes Alter 56 Jahre, 76% männlich, 58% mit Typ-2-Diabetes.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 1. Oktober 2026
Senolytische Therapie bei fibrotischer MASH getestet
Die Studie fragte, ob zelluläre Seneszenz bei Menschen mit metabolic dysfunction-associated steatohepatitis (MASH) und Fibrose ein behandelbares Ziel ist. 31 Teilnehmende (medianes Alter 56 Jahre; 76% männlich; 58% mit Typ-2-Diabetes) wurden 1:1 zu Dasatinib plus Quercetin (D + Q) oder Placebo randomisiert. Die Behandlung lief an drei aufeinanderfolgenden Tagen pro Woche über 3 Wochen, wiederholt über drei 7-Wochen-Zyklen.
Beleg [1]
Fibrose- und MASH-Ergebnisse gegenüber Placebo
Der primäre Endpunkt, mindestens eine Stufe Fibroseverbesserung ohne MASH-Verschlechterung in gepaarten Leberbiopsien, wurde von 47% der D + Q-Behandelten gegenüber 7% unter Placebo erreicht (P = 0,02). Eine MASH-Auflösung trat bei 53% versus 7% auf (P = 0,02), und der NAFLD Activity Score sank stärker mit D + Q (-1,43 ± 1,22 versus -0,39 ± 0,77; P = 0,012). Einzelkern-RNA-Sequenzierung zeigte verminderte Seneszenz- und Fibrose-Gensignaturen und weniger fibrogene Zellpopulationen in der D + Q-Gruppe.
Beleg [1]
Nebenwirkungen und Umfang des Proof-of-Principle
Nebenwirkungen traten in der D + Q-Gruppe häufiger auf (82% versus 43%), waren aber alle selbstlimitierend. Die Autorinnen und Autoren bezeichnen dies als Proof-of-Principle-Studie und sehen darin eine Grundlage für künftige Studien zur senolytischen Therapie bei fibrotischer MASH. Das Abstract berichtet eine kleine Stichprobe von 31 Teilnehmenden; der Volltext wurde nicht geprüft.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Die Stichprobe war klein (31 Teilnehmende), und die Autorinnen und Autoren bezeichnen die Studie als Proof-of-Principle, die künftige Studien begründet, keine gesicherte Behandlung.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Koning M, Kovynev A, Fondevila MF, Ruhe EJM, Mommersteeg MC, Ramakers C, Hutten BA, Verwer B, Vlug M, Kuiper T, van den Berg M, Vrieze A, Bizino M, van den Beld A, Berk L, Boerlage T, Augustijn QJJ, Brouwer WP, Chen WJ, Cahen D, Verdonk R, de Jonge WJ, Ramsoekh S, Doukas M, Vermorgen SMM, Verheij J, Beuers U, Takkenberg RB, Bergman JJG, D'Haens GRAM, Drenth JPH, Tchkonia T, Schnabl B, Kirkland JL, Meijnikman AS. · europepmc.org · 1. Oktober 2026