Sechswöchige Wearable-Schlafstudie mit wöchentlichen Balance- und Kognitionstests bei 15 älteren Erwachsenen
Bei 15 selbstständig lebenden älteren Erwachsenen war die Wearable-Schlafmessung über sechs Wochen machbar; gewohnheitsmäßige Schlafbeständigkeit korrelierte mit besserer Kognition, während längere akute Schlaf- und Lethargiephasen mit schlechterer Balance und langsamerer Mobilität zusammenhingen. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die sechswöchige Studie umfasste 15 selbstständig lebende ältere Erwachsene und verglich Wearable-Schlaferfassung mit Tagebüchern, mit 100 % gegenüber 89,4 % Compliance. [1]
Die Teilnehmenden unterschätzten nächtliches Aufwachen um 64,9 Minuten und überschätzten die Gesamtschlafzeit um 31,3 Minuten. [1]
Längerer durchschnittlicher Schlaf korrelierte mit besserem Arbeitsgedächtnis, während verlängerte Schlaf- und Lethargiephasen von 6 bis 10 Tagen oder mehr mit beeinträchtigter dynamischer Balance und langsamerer funktioneller Mobilität zusammenhingen. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Sechswöchige longitudinale Beobachtungskohorten- und Machbarkeitsstudie (Abstract).
- Population / Kontext
- 15 selbstständig lebende ältere Erwachsene.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Publikationsstatus
- Preprint · Begutachtungsstatus nicht bestätigt
- Original veröffentlicht
- 30. September 2026
Machbarkeit bei 15 Älteren über sechs Wochen
Diese sechswöchige longitudinale Beobachtungskohorten- und Machbarkeitsstudie umfasste 15 selbstständig lebende ältere Erwachsene. Der Schlaf wurde objektiv mit einem kommerziellen Wearable (Oura Ring) und subjektiv mit täglichen Tagebüchern erfasst. Motorische Funktion (Mini-BESTest, Timed Up and Go) und Kognition (NIH Toolbox) wurden wöchentlich getestet. Das Wearable erreichte 100 % Compliance gegenüber 89,4 % bei den Tagebüchern. Das Abstract berichtet Machbarkeit und Assoziationen; es nennt keine Kontrollgruppe und nicht, ob das Wearable Ergebnisse veränderte.
Beleg [1]
Schlaferinnerungslücken und gewohnheitsmäßige versus akute Schlafbezüge
Eine Bland-Altman-Analyse zeigte eine deutliche subjektive Fehlwahrnehmung des Schlafs: Die Teilnehmenden unterschätzten nächtliches Aufwachen systematisch um 64,9 Minuten und überschätzten die Gesamtschlafzeit um 31,3 Minuten. Gewohnheitsmäßige Schlafbeständigkeit wurde als schützend für die kognitive Gesundheit beschrieben, und längerer durchschnittlicher Schlaf korrelierte stark mit besserem Arbeitsgedächtnis. In Innerhalb-Personen-Analysen blieb die Kognition gegenüber akuten Schlafabweichungen robust, während das motorische System eine dosisabhängige Anfälligkeit zeigte: verlängerte Schlaf- und Lethargiephasen von 6 bis 10 Tagen oder mehr beeinträchtigten die dynamische Balance deutlich und verlangsamten die funktionelle Mobilität. Dies sind Assoziationen, keine bewiesenen Ursachen.
Beleg [1]
Nur-Abstract-Umfang der Schlaf-Balance-Kognitions-Befunde
Alle Angaben hier stammen aus dem Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Abstract berichtet keine Nachbeobachtung über sechs Wochen hinaus, keine Effektgrößen mit Konfidenzintervallen und keine Adjustierung für Störfaktoren. Die Autoren beschreiben das Wearable als machbares Werkzeug zur Fernüberwachung von Sturzrisiko und funktionellem Abbau, doch das Abstract zeigt nicht, dass die Überwachung Stürze verhindert. Die kleine Stichprobe von 15 begrenzt, wie weit die Korrelationen zwischen und innerhalb von Personen verallgemeinert werden können.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Abstract nennt keine Kontrollgruppe, keine Nachbeobachtung über sechs Wochen hinaus, keine Effektgrößen mit Konfidenzintervallen und keine Adjustierung für Störfaktoren. Die Stichprobe umfasst 15 Personen, und die berichteten Zusammenhänge sind Assoziationen, keine Ursachen.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Wang H, Li Y, Chandrashekhar R, Shin YC, Arias J, Tietje IF, Shah S, Gupta I, Stefaniak E, Patel SD, Smith LR. · europepmc.org · 30. September 2026