Radiologe warnt: Die Mammografie findet Brustkrebs zu spät, dabei wäre er heilbar | Nina Ruge
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Creator-Beschreibung · OriginaltextTextsprache: Deutsch (Deutschland)
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Mein neues Buch „Alles wird gut – aber nicht von alleine" ist da! Darin teile ich meine wichtigsten Erkenntnisse für ein langes, gesundes und selbstbestimmtes Leben. Hier gibt es das Buch: https://link.stayoung.de/AWG
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In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Clemens Kaiser, Leiter des Mannheimer MRT-Zentrums für Brustkrebsvorsorge (MMZ) an der Universitätsklinik Mannheim. Er forscht seit 25 Jahren an der Mamma-MRT, sein Vater hat das Verfahren 1984 in Erlangen mit begründet. Knapp 19.000 Frauen sterben in Deutschland jedes Jahr an Brustkrebs, genauso viele wie vor 30 Jahren. Mein Gast ist überzeugt, dass das nicht so sein müsste. Wird ein Tumor unter einem Zentimeter entdeckt, überleben fast 99 % der Frauen. Genau diese kleinen Karzinome findet die Röntgen-Mammografie in einer dichten Brust oft nicht, ihre Trefferquote sinkt dort auf 50 %, in sehr dichtem Drüsengewebe sogar unter 40 %. Betroffen ist die Hälfte aller Frauen, und die meisten erfahren ihre Brustdichte nicht einmal. Wir sprechen über Strahlenbelastung, Kontrastmittel, Kosten und darüber, warum Clemens Kaiser seine eigene Frau nur an vier Zentren in Deutschland schicken würde. Eine Folge über eine Methode, die es längst gibt, und über die Gründe, warum sie bisher kaum eine Frau bekommt.
In dieser Folge sprechen wir u.a. über folgende Themen:
- Warum sucht die Mammografie in einer dichten Brust nach der Schneeflocke in der Schneewolke?
- Was bedeuten die vier Dichtegrade A, B, C und D für die Aussagekraft einer Mammografie?
- Wie kommt es, dass in einer sehr dichten Brust 6 von 10 Tumoren übersehen werden?
- Weshalb erfahren Frauen in den USA seit 2023 ihre Brustdichte, Frauen in Deutschland aber nicht?
- Warum haben Frauen mit dichtem Drüsengewebe zusätzlich ein erhöhtes Brustkrebsrisiko?
- Was sagen die Zahlen zur Überlebensrate, wenn ein Tumor unter einem Zentimeter gefunden wird?
- Wie groß ist der kleinste Krebs, den die Mamma-MRT zuverlässig sichtbar machen kann?
- Warum ist das Kontrastmittel für die Mamma-MRT nicht wegzudiskutieren, und wie sicher ist Gadolinium?
- Wie viel Strahlung sammelt sich über 13 bis 20 Mammografien in einem Frauenleben an?
- Warum sollte die Hormonersatztherapie vor einer Mamma-MRT pausiert werden?
- Weshalb spart eine Mamma-MRT den Krankenkassen am Ende Geld, obwohl sie vorne teurer ist?
- Warum würde Clemens Kaiser seine eigene Frau nur an vier Zentren in Deutschland schicken?
Weitere Informationen zu Prof. Dr. Clemens Kaiser findest du hier:
https://www.mamma-mrt-screening.de/ma/
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Disclaimer: Ich bin keine Ärztin und meine Inhalte ersetzen keine medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an deinen Arzt/deine Ärztin.
STY-310
YouTube-Kapitel
00:00 Warum ich diese Folge unbedingt führen wollte
01:30 Vom BWLer zum Brust-Radiologen: eine Familiengeschichte
03:30 Die These: Mit der Mamma-MRT stirbt keine Frau mehr an Brustkrebs
06:00 Wie die Röntgen-Mammografie funktioniert und was sie sucht
10:00 Die Schneeflocke in der Schneewolke: das Problem der dichten Brust
15:00 Dichtegrade A bis D und warum Frauen sie nicht erfahren
20:00 6 von 10 Tumoren übersehen, und ein doppeltes Risiko obendrauf
26:00 Tumorgröße entscheidet: unter 1 cm überleben fast 99 %
31:00 Röntgenstrahlung: 7 von 100.000 Karzinomen sind hausgemacht
37:00 So läuft die Mamma-MRT ab, Kontrastmittel und 3-mm-Krebse
46:00 Was die Untersuchung kostet und warum die Kassen sparen
54:00 Nur vier Zentren, die Ausbildungsfrage und was er seiner Frau rät
Nina Ruge · 62 min · Quelle veröffentlicht: 2026-10-02
Zu Harbor hinzugefügt: 23.10.2026
Original auf YouTube ↗Automatisch eingeordnete Quelle. Creator-Aussagen sind keine unabhängige Evidenzprüfung und keine persönliche medizinische Beratung.