Epigenetische Altersabweichung und kognitive Merkmale bei Erwachsenen von 25 bis 65
Bei 139 Erwachsenen von 25 bis 65 Jahren war eine größere epigenetische Altersabweichung zu Studienbeginn mit geringerer Spitzenleistung und mehr Variabilität in der Verarbeitungsgeschwindigkeit verbunden, nicht aber mit kognitiver Veränderung über die Zeit. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Bei 139 Erwachsenen von 25 bis 65 Jahren wurde die AgeDev zu Studienbeginn aus DNA-Methylierung mit Horvath1, Horvath2, Hannum, PhenoAge und GrimAge sowie DunedinPACE und SystemsAge abgeleitet. [1]
Die Spitzenleistung zu Studienbeginn war bei Personen mit größerer AgeDev, schnellerem DunedinPACE und höherem chronologischem Alter geringer. [1]
Ein höheres chronologisches Alter, nicht aber AgeDev, war mit mehr Vergessen zwischen den Messphasen in beiden Aufgaben verbunden. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Abstract einer Längsschnittstudie mit Messphasen.
- Population / Kontext
- 139 Erwachsene von 25 bis 65 Jahren.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 26. September 2026
Epigenetische Altersabweichung bei 139 Erwachsenen
Die Studie untersuchte, ob sich individuelle Unterschiede in der kognitiven Leistung durch die Altersabweichung (AgeDev) vorhersagen lassen, bei der das biologische Alter höher ist als das chronologische. Bei 139 Erwachsenen von 25 bis 65 Jahren wurde die AgeDev zu Studienbeginn aus DNA-Methylierung mit Horvath1, Horvath2, Hannum, PhenoAge und GrimAge abgeleitet; auch DunedinPACE und SystemsAge wurden abgeleitet. Verarbeitungsgeschwindigkeit und Arbeitsgedächtnis wurden mit einer Symbol-Search- und einer N-Back-Aufgabe über vier jährliche, hochfrequente Messphasen erfasst.
Beleg [1]
Geringere Spitzenleistung, mehr Variabilität
Mit Bayesian Double Exponential Models berichten die Autorinnen und Autoren, dass die Spitzenleistung zu Studienbeginn bei Personen mit größerer AgeDev, schnellerem DunedinPACE und höherem chronologischem Alter geringer war. Personen mit größerer AgeDev und schnellerem DunedinPACE zeigten größere Wiederholungsgewinne innerhalb und zwischen den Messphasen. Eine größere AgeDev war zudem mit mehr intraindividueller Variabilität in der Verarbeitungsgeschwindigkeit verbunden. Weder AgeDev noch chronologisches Alter sagten Unterschiede in der kognitiven Veränderung über die Zeit voraus.
Beleg [1]
Vergessen nur mit chronologischem Alter verbunden
Ein höheres chronologisches Alter, nicht aber AgeDev, war mit mehr Vergessen zwischen den Messphasen in beiden Aufgaben verbunden. Die Autorinnen und Autoren schließen, dass mehrdimensionale Maße der kognitiven Leistung einzigartige Informationen über Längsschnittmuster liefern könnten, die mit chronologischem oder biologischem Altern zusammenhängen, selbst in einer Stichprobe vom jungen Erwachsenenalter bis zum frühen höheren Alter. Es handelt sich um Assoziationen, nicht um Belege dafür, dass eine epigenetische Altersabweichung kognitive Unterschiede verursacht.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Die Stichprobe umfasste 139 Erwachsene von 25 bis 65 Jahren, und die Ergebnisse sind Assoziationen, keine kausalen Belege.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Zavala DV, Kim SH, Felt JM, Oravecz Z, Sliwinski MJ, Graham-Engeland JE, Engeland CG, Bernard K, Veeramah KR, Scott SB. · europepmc.org · 26. September 2026