Betreutes Training und Entzündungs-/Oxidationsstress-Biomarker bei Erwachsenen ab 65
Eine systematische Übersicht und Metaanalyse randomisierter Studien bei Menschen ab 65 berichtet unter strukturiertem Training bescheidene Senkungen von CRP und hochsensitivem CRP sowie Anstiege von IL-10; die Effekte auf IL-6 und TNF-α waren uneinheitlich, das Verzerrungsrisiko moderat bis hoch. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die Übersicht umfasste randomisierte kontrollierte Studien mit Teilnehmenden ab 65 Jahren und durchsuchte fünf Datenbanken. [1]
50 Berichte mit 4.379 Teilnehmenden gingen in die qualitative Zusammenfassung ein, 38 in die Metaanalysen; die Interventionen dauerten 8 Wochen bis 12 Monate. [1]
Gepoolte Analysen fanden bescheidene Senkungen von CRP und hochsensitivem CRP sowie Anstiege von IL-10, während die Effekte auf IL-6 und TNF-α uneinheitlich waren; das Verzerrungsrisiko war moderat bis hoch. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Systematische Übersicht und Metaanalyse randomisierter kontrollierter Studien (Abstract).
- Population / Kontext
- Erwachsene ab 65 Jahren in randomisierten kontrollierten Studien.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 24. September 2026
Trainingsbiomarker bei Erwachsenen ab 65
Die Übersicht fragte, wie strukturiertes körperliches Training molekulare Biomarker von Entzündung und Oxidationsstress bei älteren Erwachsenen beeinflusst. Eingeschlossen wurden randomisierte kontrollierte Studien mit Teilnehmenden ab 65 Jahren. Die Suche umfasste PubMed, Scopus, Web of Science, CINAHL und die Cochrane Library. Die Autorinnen und Autoren nennen Training eine nicht-medikamentöse Maßnahme, die funktionelle Kapazität, Kognition und Lebensqualität verbessert, während die molekularen Wege hinter altersbezogenen Effekten unvollständig verstanden seien.
Beleg [1]
Gepooltes CRP, IL-10 und uneinheitliche Zytokine
50 Berichte mit 4.379 Teilnehmenden gingen in die qualitative Zusammenfassung ein, 38 davon in die einzelnen Metaanalysen. Die Interventionen dauerten 8 Wochen bis 12 Monate und umfassten aerobes, Kraft- und Mehrkomponenten-Training. Gepoolte Analysen zeigten bescheidene, aber signifikante Senkungen von C-reaktivem Protein (CRP) und hochsensitivem CRP sowie Anstiege von Interleukin-10 (IL-10). Die Effekte auf andere entzündungsfördernde Zytokine, darunter Interleukin-6 (IL-6) und Tumornekrosefaktor alpha (TNF-α), waren zwischen den Studien uneinheitlich. Sechs Studien deuteten zudem auf Verbesserungen des Redox-Gleichgewichts hin.
Beleg [1]
Moderates bis hohes Verzerrungsrisiko begrenzt das Bild
Die Autorinnen und Autoren schließen auf einen moderaten immunmodulierenden und antioxidativen Effekt strukturierten Trainings bei älteren Erwachsenen, bewerten das Verzerrungsrisiko aber als moderat bis hoch. Die Hinweise zum Redox-Gleichgewicht stammen aus nur sechs Studien. Das Abstract berichtet gepoolte Biomarker-Ergebnisse, aber keine Effektgrößen oder Konfidenzintervalle; der Volltext wurde hier nicht geprüft. Es handelt sich um Zusammenhänge gemessener Biomarker mit Trainingsprogrammen, nicht um Belege für eine Verlängerung der Lebensspanne oder Krankheitsvorbeugung.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Effektgrößen und Konfidenzintervalle fehlen, die Redox-Hinweise stützen sich auf sechs Studien, das Verzerrungsrisiko ist moderat bis hoch. Biomarker-Veränderungen belegen keinen Nutzen für Lebensspanne oder Krankheiten.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Chenhuichen C, Ezzatvar Y, Zambom-Ferraresi F, Welch C, Gorospe M, Montes Resano M, Gutiérrez-Valencia M, Lasarte Sagastibelza JJ, Jackson T, Martínez-Velilla N. · europepmc.org · 24. September 2026