Spirometrie-z-Werte und körperliche Leistung bei 141 älteren Erwachsenen in China
In einer Querschnittsstudie mit 141 selbstständig lebenden älteren Erwachsenen in China waren höhere FEV₁- und FVC-z-Werte mit kürzeren Zeiten im Timed Up and Go verbunden, höhere FVC-z-Werte mit mehr Wiederholungen im 2-Minuten-Stufentest und im 30-Sekunden-Aufsteh-Test. Das sind Assoziationen, keine Ursachen. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die Querschnittsstudie umfasste 141 selbstständig lebende ältere Erwachsene in China ab 60 Jahren mit einem mittleren Alter von 68,22 Jahren; 80,9% waren weiblich. [1]
Nach Adjustierung war ein um 1 Einheit höherer FVC-z-Wert mit 3,605 mehr Wiederholungen im 2-Minuten-Stufentest verbunden (95%-KI: 1,297-5,913). [1]
Der FEV₁/FVC-z-Wert war mit keiner zentralen Zielgröße der körperlichen Leistung signifikant verbunden. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Querschnittsstudie (Abstract)
- Population / Kontext
- Selbstständig lebende ältere Erwachsene in China ab 60 Jahren (141 Teilnehmende; mittleres Alter 68,22 Jahre; 80,9% weiblich).
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 23. September 2026
Querschnittsstudie mit 141 älteren Erwachsenen in China
Die Studie untersuchte, ob standardisierte Spirometrie-z-Werte mit Mobilität, ausdauerbezogener Leistung und funktioneller Kraft der unteren Gliedmaßen bei selbstständig lebenden älteren Erwachsenen in China zusammenhängen. Eingeschlossen waren 141 Personen ab 60 Jahren; das mittlere Alter lag bei 68,22 Jahren, 80,9% waren weiblich. Die Expositionen waren z-Werte für FEV₁ (forciertes Exspirationsvolumen in 1 Sekunde), FVC (forcierte Vitalkapazität) und FEV₁/FVC. Die Zielgrößen waren der Timed Up and Go-Test und die 4-m-Gehgeschwindigkeit für Mobilität, der 2-Minuten-Stufentest für ausdauerbezogene Leistung, die Short Physical Performance Battery für die allgemeine körperliche Funktion sowie der 30-Sekunden-Aufsteh-Test und der fünfmalige Sit-to-Stand-Test für die funktionelle Kraft der unteren Gliedmaßen. Die Analysen nutzten Spearman-Rangkorrelation und multivariable lineare Regression, adjustiert für Alter, Geschlecht, Body-Mass-Index, Rauchstatus und Anzahl der Begleiterkrankungen.
Beleg [1]
FVC-z-Wert mit TUG, Stufentest und Aufsteh-Test verbunden
Nach Adjustierung war jeder Anstieg des FEV₁-z-Werts um 1 Einheit mit einer um 0,162 s kürzeren Zeit im Timed Up and Go verbunden (95%-KI: -0,297 bis -0,028), jeder Anstieg des FVC-z-Werts um 1 Einheit mit einer um 0,167 s kürzeren Zeit (95%-KI: -0,306 bis -0,028). Ein um 1 Einheit höherer FVC-z-Wert war zudem mit 3,605 mehr Wiederholungen im 2-Minuten-Stufentest (95%-KI: 1,297-5,913) und 1,143 mehr Wiederholungen im 30-Sekunden-Aufsteh-Test verbunden (95%-KI: 0,568-1,718). Der FEV₁/FVC-z-Wert war mit keiner zentralen Zielgröße der körperlichen Leistung signifikant verbunden. In der Analyse zur unteren Normgrenze hatten Teilnehmende mit FVC unter dieser Grenze eine um 0,461 s längere Zeit im Timed Up and Go, 7,966 weniger Wiederholungen im 2-Minuten-Stufentest und 2,818 weniger Wiederholungen im 30-Sekunden-Aufsteh-Test als Personen auf oder über der Grenze. Nach zielgrößenspezifischer Korrektur der Falschentdeckungsrate blieben die Zusammenhänge der FEV₁- und FVC-z-Werte mit der Zeit im Timed Up and Go (beide q = 0,029) und des FVC-z-Werts mit der Leistung im 2-Minuten-Stufentest (q = 0,006) statistisch signifikant.
Beleg [1]
Nur Abstract: Assoziationen, keine Ursachen
Die Autorinnen und Autoren beschreiben diese Befunde als Assoziationen und fordern eine Bestätigung in größeren, multizentrischen Längsschnittstudien. Da das Design querschnittlich ist, lässt sich nicht zeigen, ob eine niedrigere FVC dem funktionellen Abbau vorausgeht oder ihm folgt. Das Abstract berichtet keine Nachbeobachtungszeit, und der Volltext wurde nicht geprüft. Die Autorinnen und Autoren regen an, dass standardisierte Spirometrie kurze körperliche Leistungstests in Gesundheitschecks in der Gemeinde ergänzen könnte, und dass Längsschnitt- und Interventionsstudien nötig sind, um zu prüfen, ob eine niedrigere FVC funktionellen Abbau vorhersagt und ob Atemmuskeltraining, Mehrkomponenten-Training oder kombinierte Programme Mobilität und Selbstständigkeit im späteren Leben erhalten können.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Es handelt sich um eine Querschnittsstudie mit 141 Teilnehmenden, die weder zeitliche Abfolge noch Ursache belegen kann. Das Abstract berichtet keine Nachbeobachtungszeit. Die Befunde sind Assoziationen und sollten in größeren, multizentrischen Längsschnittstudien bestätigt werden.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Qiao C, Wang Y. · europepmc.org · 23. September 2026