Zirkadianes Syndrom und kardiometabolische Multimorbidität in CHARLS: beschleunigtes biologisches Altern als Mediator
Bei 6.260 CHARLS-Teilnehmenden im Follow-up 2011–2020 war das zirkadiane Syndrom mit höheren Risiken für Herzkrankheit, Schlaganfall, Diabetes und kardiometabolische Multimorbidität assoziiert; zwei biomarkerbasierte Maße beschleunigten biologischen Alterns wurden als mögliche Mediatoren untersucht. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Das zirkadiane Syndrom war definiert als mindestens 4 von 7 Komponenten, darunter kurze Schlafdauer und depressive Symptome. [1]
In vollständig adjustierten Cox-Modellen war das zirkadiane Syndrom mit einer Hazard Ratio von 2,39 für kardiometabolische Multimorbidität assoziiert. [1]
Zwei biomarkerbasierte Maße beschleunigten biologischen Alterns wurden als mögliche Mediatoren untersucht. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Prospektive Kohortenanalyse (Abstract)
- Population / Kontext
- 6.260 Teilnehmende der China Health and Retirement Longitudinal Study (CHARLS), 2011–2020.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Publikationsstatus
- Preprint · Begutachtungsstatus nicht bestätigt
- Original veröffentlicht
- 10. September 2026
Definition des zirkadianen Syndroms in CHARLS
Der Abstract beschreibt das zirkadiane Syndrom als Erweiterung des metabolischen Syndroms um Schlaf- und psychische Dimensionen. Definiert war es als mindestens 4 von 7 Komponenten: zentrale Adipositas, erhöhter Blutdruck, erhöhte Triglyceride, erniedrigtes High-Density-Lipoprotein-Cholesterin, erhöhter Nüchternblutzucker, kurze Schlafdauer und depressive Symptome. Erfasst wurde es sowohl als Ja/Nein-Status als auch als Komponenten-Score.
Beleg [1]
Neue Ereignisse und Hazard Ratios in CHARLS
Im Follow-up entwickelten 1.165 Teilnehmende (18,6%) eine Herzkrankheit, 510 (8,1%) einen Schlaganfall, 891 (14,3%) Diabetes und 373 (6,0%) eine kardiometabolische Multimorbidität. In vollständig adjustierten Cox-Modellen war das zirkadiane Syndrom mit höheren Risiken für Herzkrankheit, Schlaganfall, Diabetes und kardiometabolische Multimorbidität assoziiert, mit Hazard Ratios von 1,30, 2,13, 2,15 und 2,39. Dies sind Assoziationen, kein Kausalitätsnachweis.
Beleg [1]
Beschleunigtes biologisches Altern als untersuchter Mediator
Beschleunigtes biologisches Altern wurde mit zwei biomarkerbasierten Maßen quantifiziert, der biologischen Altersbeschleunigung nach der Klemera–Doubal-Methode und der Light-Altersbeschleunigung, jeweils berechnet als biologisches Alter minus chronologisches Alter. Mediationsanalysen prüften, ob diese beiden Maße die Assoziationen zwischen zirkadianem Syndrom und den Endpunkten vermittelten. Die Ergebnisse der Mediationsanalyse berichtet der Abstract nicht.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Der Abstract berichtet keine Mediationsergebnisse, keine Follow-up-Dauer je Endpunkt und keine Adjustierungsdetails über „vollständig adjustiert“ hinaus. Assoziationen belegen keine Kausalität.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Yan H, Li L, Wang M. · europepmc.org · 10. September 2026