Schichtarbeit, PhenoAge-Beschleunigung und Sterblichkeit bei 7.548 US-Erwachsenen
In einer US-Kohorte mit durchschnittlich 11,6 Jahren Nachbeobachtung war Schichtarbeit mit höherer Gesamtsterblichkeit assoziiert; eine stärkere PhenoAge-Beschleunigung erklärte statistisch nur einen kleinen Teil dieses Zusammenhangs, eine kausale Mediation lässt sich nicht ableiten. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die prospektive Kohorte umfasste 7.548 US-Erwachsene aus NHANES 2005–2010 mit Sterblichkeits-Nachbeobachtung bis 2019. [1]
Nach vollständiger Adjustierung war Schichtarbeit mit höherer Gesamtsterblichkeit assoziiert (HR 1,52; 95%-KI 1,09–2,13), während die Zusammenhänge mit Herz-Kreislauf- und Krebsterblichkeit nicht signifikant waren. [1]
Eine stärkere PhenoAge-Beschleunigung erklärte statistisch 6,18 % des Zusammenhangs, eine kausale Mediation lässt sich jedoch nicht ableiten. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Prospektive Kohortenstudie (Abstract)
- Population / Kontext
- 7.548 US-Erwachsene aus NHANES 2005–2010
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 6. September 2026
Schichtarbeit gegenüber Tagesschicht in NHANES
Die Studie untersuchte, ob Schichtarbeit mit Gesamt- und ursachenspezifischer Sterblichkeit in der US-Bevölkerung assoziiert ist und ob beschleunigtes biologisches Altern diesen Zusammenhang vermittelt. Es handelte sich um eine prospektive Kohorte von 7.548 Erwachsenen aus der National Health and Nutrition Examination Survey 2005–2010 mit Sterblichkeits-Nachbeobachtung bis 2019. Schichtarbeit bedeutete regelmäßige Nacht-, Abend- oder Wechselschichten im Vergleich zu Tagesschicht. Hauptendpunkte waren Gesamt-, Herz-Kreislauf- und Krebsterblichkeit.
Beleg [1]
Höhere Gesamtsterblichkeit, nicht signifikante Herz-Kreislauf- und Krebsbefunde
Bei den 7.548 Teilnehmenden (durchschnittliche Nachbeobachtung 11,6 Jahre) traten 358 Todesfälle auf. Nach vollständiger Adjustierung war Schichtarbeit mit deutlich erhöhter Gesamtsterblichkeit assoziiert (Hazard Ratio 1,52; 95%-Konfidenzintervall 1,09–2,13). Die Zusammenhänge mit Herz-Kreislauf- und Krebsterblichkeit waren nicht signifikant. Untergruppenanalysen der Gesamtsterblichkeit zeigten keine statistisch signifikanten Interaktionen. Schichtarbeitende wiesen zudem eine stärkere PhenoAge-Beschleunigung auf (β = 0,39 Jahre), die statistisch 6,18 % des Zusammenhangs zwischen Schichtarbeit und Gesamtsterblichkeit erklärte.
Beleg [1]
Kleiner statistischer Anteil, keine kausale Mediation
Die Autorinnen und Autoren schlossen, dass Schichtarbeit mit höherer Gesamtsterblichkeit und stärkerer PhenoAge-Beschleunigung assoziiert war. Die PhenoAge-Beschleunigung könnte statistisch einen kleinen Anteil dieses Zusammenhangs erklären, eine kausale Mediation lässt sich jedoch nicht ableiten. Dies ist ein Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft, daher sind Einzelheiten zur PhenoAge-Messung und zu den Adjustierungsmodellen hier nicht verfügbar.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Design ist beobachtend, daher sind die Zusammenhänge nicht kausal, und eine kausale Mediation lässt sich nicht ableiten. Einzelheiten zur PhenoAge-Messung und zu den Adjustierungsmodellen werden hier nicht berichtet.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Wang R, Yuan K, Li T, Liu B, Bao W, Rong S. · europepmc.org · 6. September 2026