Antioxidantien-Vitamine und DHEAS bei 747 älteren MIDUS-3-Teilnehmenden
In einer Querschnittsstichprobe von 747 älteren Erwachsenen aus MIDUS 3 war höheres α-Tocopherol mit niedrigerem DHEAS verbunden, Retinol positiv mit DHEAS; die anderen drei Antioxidantien zeigten keinen signifikanten Zusammenhang. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die Querschnittsstichprobe des MIDUS-3-Biomarker-Projekts umfasste 2017–2022 und untersuchte fünf Serum-Antioxidantien im Zusammenhang mit DHEAS. [1]
In adjustierten Modellen war höheres α-Tocopherol mit niedrigerem DHEAS verbunden (β = -0,09; 95 %-KI: [-0,172 bis -0,009], P = 0,029). [1]
Das Fazit berichtet einen positiven Zusammenhang zwischen Retinol im Blut und DHEAS, während β-Cryptoxanthin, Gesamt-Lycopin und γ-Tocopherol keinen signifikanten Zusammenhang zeigten. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Querschnittsanalyse einer Biomarker-Kohorte (Abstract)
- Population / Kontext
- 747 Teilnehmende des MIDUS-3-Biomarker-Projekts, 55,8 % weiblich, mittleres Alter 66,0 Jahre (SD = 9,64).
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 3. September 2026
DHEAS und fünf Serum-Antioxidantien in MIDUS 3
Die Studie fragte, ob Antioxidantien-Konzentrationen im Blut mit DHEAS-Spiegeln bei älteren Erwachsenen zusammenhängen. Genutzt wurden Daten des Midlife in the United States (MIDUS 3) Biomarker Project aus den Jahren 2017–2022 in einem Querschnittsdesign. Untersucht wurden fünf Antioxidantien: β-Cryptoxanthin, Gesamt-Lycopin, α-Tocopherol, γ-Tocopherol und Retinol. Berücksichtigt wurden außerdem Alter, Geschlecht, Rauchergeschichte, Kreatinin, HbA1c, Gesamtcholesterin, Body-Mass-Index, Ernährungsqualität, Alkoholkonsum, körperliche Aktivität und Schlafqualität.
Beleg [1]
α-Tocopherol niedriger, Retinol höher mit DHEAS
Die Analysestichprobe umfasste 747 Teilnehmende, 55,8 % weiblich, mit einem mittleren Alter von 66,0 Jahren (SD = 9,64). In adjustierten Modellen war höheres α-Tocopherol mit niedrigeren DHEAS-Spiegeln verbunden (β = -0,09; 95 %-KI: [-0,172 bis -0,009], P = 0,029). Laut Fazit waren Retinol-Spiegel im Blut positiv mit DHEAS-Konzentrationen assoziiert. Für β-Cryptoxanthin, Gesamt-Lycopin und γ-Tocopherol wurden keine signifikanten Zusammenhänge beobachtet. Höheres Alter, weibliches Geschlecht und schlechtere Schlafqualität waren signifikant mit niedrigeren DHEAS-Konzentrationen verbunden.
Beleg [1]
Querschnittsassoziationen, keine Ursachen
Das Design war ein Querschnitt, daher können die berichteten Assoziationen nicht belegen, ob Antioxidantien-Spiegel DHEAS beeinflussen oder umgekehrt. DHEAS-Werte wurden vor der multivariablen linearen Regression einer Quadratwurzel-Transformation unterzogen; die Modelle adjustierten für alle Antioxidantien und mögliche Störfaktoren. Geprüft wurde nur die Zusammenfassung (Abstract); der Volltext wurde nicht geprüft. Die Zusammenfassung berichtet keine Nachbeobachtung, daher ist keine zeitliche Reihenfolge zwischen Antioxidantien-Messung und DHEAS anzunehmen.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Design ist ein Querschnitt, daher sind Assoziationen nicht kausal und keine zeitliche Reihenfolge belegt. Die Zusammenfassung berichtet keine Nachbeobachtung.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Ashour L, Altiti L, Khawaldeh R, Abuqudaira B, Wadi RH, Jaber M, Najadat B, Jaber S, Awwad RI, Smadi TW, Mohammad SJ. · europepmc.org · 3. September 2026