Kardiales und systemisches biologisches Alter im Vergleich bei bestehender Herz-Kreislauf-Erkrankung
Bei 1.830 Teilnehmenden erfassten Modelle für kardiales und systemisches biologisches Alter teils komplementäre Alterungssignale; beide waren in Querschnittsanalysen mit bestehender Herz-Kreislauf-Erkrankung assoziiert, und ein kombiniertes multimodales Modell sagte das chronologische Alter am besten voraus. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die Studie umfasste 1.830 Teilnehmende (77,81 % männlich; mittleres Alter 55,87 ± 11,07 Jahre), bei denen Blutchemie und Echokardiografie durchgeführt wurden. [1]
Das multimodale Modell erzielte die beste Altersvorhersage (mittlerer absoluter Fehler 4,29 Jahre; R = 0,70), während kardiales und systemisches biologisches Alter nur teilweise überlappten (R = 0,25). [1]
Die Beschleunigung des kardialen biologischen Alters zeigte eine numerisch größere Assoziation mit bestehender Herz-Kreislauf-Erkrankung als die systemische (Odds Ratio 1,36, 95-%-KI 1,23–1,52 gegenüber 1,31, 1,20–1,43). [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Querschnittsstudie mit überwachten maschinellen Lernmodellen (Abstract)
- Population / Kontext
- 1.830 Teilnehmende mit Blutchemie und Echokardiografie; 937 scheinbar gesunde Teilnehmende für die Modellentwicklung; 810 Fälle mit Herz-Kreislauf-Erkrankung und 1.020 Teilnehmende ohne für die Erkrankungsanalysen.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 25. August 2026
Modelle für biologisches Alter bei 1.830 Teilnehmenden
Die Studie umfasste 1.830 Personen (77,81 % männlich; mittleres Alter 55,87 ± 11,07 Jahre), bei denen Blutchemie und Echokardiografie durchgeführt wurden. Modelle für kardiales, systemisches und multimodales biologisches Alter wurden mit überwachtem maschinellem Lernen und 20-facher Kreuzvalidierung trainiert, um das chronologische Alter vorherzusagen. Grundlage waren 15 echokardiografische Indizes, 73 blutbasierte Indizes oder deren Kombination. Die Beschleunigung des biologischen Alters wurde über altersbias-korrigierende Funktionen aus einer scheinbar gesunden Referenzkohorte abgeleitet und vor der Analyse standardisiert. Die Modelle wurden bei 937 scheinbar gesunden Teilnehmenden entwickelt.
Beleg [1]
Genauigkeit der Altersvorhersage und wichtigste Beiträge
Das kardiale biologische Alter zeigte eine mittlere Genauigkeit (mittlerer absoluter Fehler 6,08 Jahre; R = 0,34), wobei die spätdiastolische transmitrale Flussgeschwindigkeit (A1) und die septale frühdiastolische Mitralringgeschwindigkeit (septales e') die wichtigsten Beiträge leisteten. Das systemische biologische Alter schnitt besser ab (mittlerer absoluter Fehler 4,60 Jahre; R = 0,65), angeführt von geschätzter glomerulärer Filtrationsrate und Kreatinin. Das multimodale Modell erzielte die beste Altersvorhersage (mittlerer absoluter Fehler 4,29 Jahre; R = 0,70). Kardiales und systemisches biologisches Alter überlappten nur teilweise (R = 0,25).
Beleg [1]
Querschnitts-Assoziationen mit Herz-Kreislauf-Erkrankung und Grenzen bei Subtypen
Die Assoziationen zwischen beschleunigtem biologischem Alter und bestehender Herz-Kreislauf-Erkrankung (ICD-10 I00–I99) wurden mit multivariabler logistischer Regression untersucht, wobei 810 Fälle mit 1.020 Teilnehmenden ohne Herz-Kreislauf-Erkrankung verglichen wurden. Die kardiale Beschleunigung zeigte eine numerisch größere Assoziation als die systemische (Odds Ratio 1,36, 95-%-Konfidenzintervall 1,23–1,52 gegenüber 1,31, 1,20–1,43). Auch das multimodale Modell war mit bestehender Herz-Kreislauf-Erkrankung assoziiert (Odds Ratio 1,40, 95-%-Konfidenzintervall 1,28–1,53). Die subtypspezifischen Assoziationen waren überwiegend gleichgerichtet; Signifikanz erreichte die Hypertonie, während Schätzungen für kleinere Subtypen unpräzise blieben. Es handelt sich um Querschnitts-Assoziationen, nicht um Belege für Ursächlichkeit.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Die Analysen zur Herz-Kreislauf-Erkrankung waren Querschnittsanalysen, daher belegen die Assoziationen keine Ursächlichkeit. Schätzungen für Subtypen außer Hypertonie waren unpräzise, und die Stichprobe war überwiegend männlich.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Wang Y, Zhu H, Liu X, Yuan C, Liu J, Wang X, Duan Y. · europepmc.org · 25. August 2026