BrainAgeMS-Protokoll: 7-T-MRT-Hirnalters-Marker bei gesunden Erwachsenen und Menschen mit MS
Das BrainAgeMS-Protokoll plant eine monozentrische Querschnittsvergleichsstudie mit 100 gesunden Kontrollen und 100 Menschen mit MS im Alter von 18–65 Jahren und prüft, ob 7-T-MRT-Messungen als Bildgebungsmarker des Hirnalters dienen können; Ergebnisse liegen noch nicht vor. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die geplante Studie ist eine prospektive, monozentrische Querschnittsvergleichsstudie mit 200 Teilnehmenden im Alter von 18–65 Jahren: 100 gesunde Kontrollen und 100 Menschen mit MS. [1]
Alle Teilnehmenden sollen eine PhenoAge-Blutuntersuchung, motorische, kognitive und psychologische Tests sowie eine 7-T-MRT mit Multipool-CEST und T1-Relaxometrie erhalten. [1]
Primäre Endpunkte sind zwei Hirnalters-Lücken bei Menschen mit MS, die geschätztes Hirnalter mit chronologischem Alter und mit PhenoAge vergleichen. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Prospektives, monozentrisches Querschnittsvergleichs-Studienprotokoll (nur Abstract)
- Population / Kontext
- 200 Teilnehmende im Alter von 18–65 Jahren: 100 gesunde Kontrollen und 100 Menschen mit Multipler Sklerose.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 11. August 2026
Geplanter Vergleich von 100 gesunden Kontrollen und 100 Menschen mit MS
Das Protokoll beschreibt eine prospektive, monozentrische Querschnittsvergleichsstudie mit 200 Teilnehmenden im Alter von 18–65 Jahren: 100 gesunde Kontrollen und 100 Menschen mit Multipler Sklerose (MS). Die Autorinnen und Autoren merken an, dass biologisches Hirnaltern vom chronologischen Altern abweichen kann, besonders bei chronischen neurologischen Erkrankungen wie MS, wo neuroinflammatorische und neurodegenerative Prozesse altersbezogene Hirnveränderungen beschleunigen könnten. Das erklärte Ziel ist zu prüfen, ob Multipool-Chemical-Exchange-Saturation-Transfer (CEST) und T1-Relaxometrie bei 7 T als biologisch begründete Bildgebungsmarker des Hirnalters in diesen beiden Gruppen dienen können.
Beleg [1]
Geplante Messungen: PhenoAge-Bluttest, Tests und 7-T-MRT
Alle Teilnehmenden sollen eine Blutentnahme zur Bestimmung des biologischen Alters mit dem PhenoAge-Algorithmus, motorische, kognitive und psychologische Tests sowie eine 7-T-MRT mit Multipool-CEST und T1-Relaxometrie erhalten. Ein auf Daten gesunder Kontrollen trainiertes Hirnalters-Vorhersagemodell soll dann auf Menschen mit MS angewendet werden, um eine Hirnalters-Lücke abzuleiten. Primäre Endpunkte sind zwei Hirnalters-Lücken bei Menschen mit MS: die Unterschiede zwischen geschätztem Hirnalter und (i) chronologischem Alter und (ii) PhenoAge. Sekundäre Endpunkte sind Zusammenhänge dieser Lücken mit Behinderung, Kognition, Fatigue und Lebensqualität.
Beleg [1]
Protokollstadium: mögliche künftige Überwachungsrolle, keine Ergebnisse berichtet
Das Abstract stellt ein Studienprotokoll vor, keine Ergebnisse. Es heißt, falls validiert, könnten diese quantitativen MRT-Marker bestehende Werkzeuge zur Überwachung des MS-Krankheitsverlaufs ergänzen und als Endpunkte für künftige Interventionen zur Hirngesundheit dienen. Das ist eine bedingte Aussicht, kein belegter Nutzen. Der Eintrag ist als NCT06221631 registriert. Da nur das Abstract geprüft wurde, lassen sich Angaben wie Rekrutierungsstatus, tatsächliche Nachbeobachtung und Ergebnisse hier nicht beurteilen.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur das Abstract wurde geprüft; der Volltext wurde nicht geprüft. Es handelt sich um ein Studienprotokoll, daher werden hier keine Ergebnisse, kein Rekrutierungsstatus und keine Nachbeobachtungsdaten berichtet. Die mögliche Überwachungsrolle wird bedingt beschrieben ('falls validiert').
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Navarrete S, Capiglioni M, Marti S, Pirpamer L, McKinley R, Hoepner R, León Betancourt A, Radojewski P. · europepmc.org · 11. August 2026