Anhaltend, nicht wechselnd, kurzer Schlaf mit Herz-Kreislauf-Ereignissen bei älteren chinesischen Erwachsenen verbunden
In einer CHARLS-Kohorte mit 11.050 chinesischen Erwachsenen ab 45 Jahren war anhaltend kurzer Schlaf mit mehr Herz-Kreislauf-Ereignissen verbunden als anhaltend optimaler Schlaf; wechselnd kurzer Schlaf nicht. Hoher CHG-Index plus anhaltend kurzer Schlaf kennzeichnete die höchste gemeinsame Risikogruppe. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Schlafverläufe wurden als anhaltend optimal, wechselnd kurz, anhaltend kurz, optimal-zu-kurz oder andere Muster eingeteilt. [1]
Anhaltend kurzer Schlaf war mit höherem Herz-Kreislauf-Risiko verbunden als anhaltend optimaler Schlaf, wechselnd kurzer Schlaf nicht. [1]
Hoher CHG zusammen mit anhaltend kurzem Schlaf kennzeichnete die höchste gemeinsame Risikogruppe. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Beobachtungskohortenstudie (CHARLS); nur Abstract.
- Population / Kontext
- 11.050 CHARLS-Teilnehmende ab 45 Jahren, ohne Herzkrankheit oder Schlaganfall bis 2015, mit Schlafdaten aus mindestens zwei Wellen 2011–2015 und Nachbeobachtung 2018 oder 2020.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Publikationsstatus
- Preprint · Begutachtungsstatus nicht bestätigt
- Original veröffentlicht
- 11. Oktober 2026
Schlafverläufe und Herz-Kreislauf-Ereignisse bei CHARLS-Erwachsenen
Die Studie fragte, ob wiederholte Schlafmuster, nicht eine einzelne Messung, mit neuen Herz-Kreislauf-Ereignissen bei älteren chinesischen Erwachsenen zusammenhängen. Schlafverläufe wurden als anhaltend optimal, wechselnd kurz, anhaltend kurz, optimal-zu-kurz oder andere Muster eingeteilt. Ereignisse waren selbstberichtete, ärztlich diagnostizierte Herzkrankheit oder Schlaganfall. Es handelt sich um eine Beobachtungskohorte; Zusammenhänge belegen keine Ursache.
Beleg [1]
Risiko bei anhaltend kurzem gegenüber wechselnd kurzem Schlaf
Bei 11.050 Teilnehmenden ohne Herzkrankheit oder Schlaganfall bis 2015 traten 1.923 Ereignisse über 51.330 Personenjahre auf. Verglichen mit anhaltend optimalem Schlaf war anhaltend kurzer Schlaf mit höherem Risiko verbunden (Hazard Ratio 1,22, 95%-Konfidenzintervall 1,05–1,42), wechselnd kurzer Schlaf nicht (1,03, 0,88–1,21). Die Schätzungen waren in Sensitivitätsanalysen ähnlich.
Beleg [1]
CHG-Index und Geschlechtsbefunde in explorativen Analysen
Der Cholesterin-, HDL- und Glukose-Index (CHG) war nach Anpassung für den Schlafverlauf bescheiden mit Ereignissen verbunden (Hazard Ratio pro Standardabweichung 1,06, 95%-Konfidenzintervall 1,01–1,11). Hoher CHG plus anhaltend kurzer Schlaf kennzeichnete die höchste gemeinsame Risikogruppe (1,35, 1,08–1,69). In explorativen nach Geschlecht geschichteten Analysen trug anhaltend gegenüber wechselnd kurzem Schlaf bei Frauen ein höheres Risiko (1,30, 1,04–1,64), bei Männern nicht.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Ereignisse waren selbstberichtete Arztdiagnosen. Nach Geschlecht geschichtete Befunde waren explorativ. Als Beobachtungskohorte zeigt sie Zusammenhänge, keine Kausalität.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Wang Z, Fan X, Chen L, Shi Y, Shao Q. · europepmc.org · 11. Oktober 2026