Deine Themen. Neue Beiträge.

Eine kompakte Browser-Benachrichtigung, wenn es Neues gibt. Höchstens einmal am Tag – auch ohne Konto.

Was interessiert dich?

Freiwillig und jederzeit hier abschaltbar. Themenauswahl und Geräte-Abonnement werden gespeichert; eine E-Mail-Adresse ist nicht nötig. Datenschutz

Den Harbor durchsuchenEN/DEKonto
Grundlagen der Ernährung
Forschung im Überblick

Urin-Urolithine und kortikale Dicke in der MRT-Teilstudie der Walnuss-Studie

Bei 104 kognitiv gesunden älteren Erwachsenen gingen steigende Urin-Urolithine über 2 Jahre mit erhaltener kortikaler Dicke einher, vor allem in der rechten Hemisphäre und deutlicher bei Metabotyp B. Das ist ein Zusammenhang, kein Kausalbeleg. [1]

Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft

Die Kernaussagen

  1. Diese longitudinale MRT-Teilstudie lief innerhalb der randomisierten kontrollierten Walnuts and Healthy Aging-Studie, die 2 Jahre täglichen Walnussverzehr gegenüber einer Kontrolldiät bei älteren Menschen an zwei Zentren prüfte. [1]

  2. Bei 55 der Walnussdiät zugeteilten Teilnehmenden waren stärkere Anstiege von Urolithin A und Urolithin C longitudinal mit erhaltener kortikaler Dicke verbunden, überwiegend in Regionen der rechten Hemisphäre und ausgeprägter bei Metabotyp B. [1]

  3. Die Autorinnen und Autoren stellen die Ergebnisse als klinische Evidenz dar, die aus dem Mikrobiom stammende (Poly)phenol-Metabolite mit Hirnalterung verknüpft und einen Ansatz der Präzisionsernährung stützt. [1]

Die Quelle auf einen Blick

Studientyp / Format
Longitudinale MRT-Teilstudie innerhalb einer randomisierten kontrollierten Studie an zwei Zentren (Abstract)
Population / Kontext
104 kognitiv gesunde ältere Erwachsene aus dem Zentrum Barcelona der Walnuts and Healthy Aging-Studie; 55 waren der Walnussdiät zugeteilt.
Grundlage der Zusammenfassung
Studienabstract
Original veröffentlicht
7. Oktober 2026

MRT-Teilstudie der Walnuss-Studie bei Teilnehmenden in Barcelona

Diese longitudinale MRT-Teilstudie gehörte zur Walnuts and Healthy Aging-Studie, einer randomisierten kontrollierten Studie an zwei Zentren in Barcelona, Spanien, und Loma Linda, Kalifornien. Geprüft wurden 2 Jahre täglicher Walnussverzehr gegenüber einer Kontrolldiät für altersbezogene Gesundheitsergebnisse bei älteren Menschen. Eine Untergruppe des Zentrums Barcelona erhielt eine strukturelle MRT zu Beginn und nach 2 Jahren. Die Autorinnen und Autoren fragten, ob Änderungen der Urin-Urolithine – aus dem Darmmikrobiom stammende Stoffwechselprodukte der Walnuss-Ellagitannine – mit gleichzeitigen Änderungen der kortikalen Dicke zusammenhingen, einem Biomarker altersbezogener Neurodegeneration.

Beleg [1]

Urolithin-Anstieg mit erhaltener kortikaler Dicke verbunden

Von 104 Teilnehmenden wurden 55 der Walnussdiät zugeteilt. In dieser Gruppe waren stärkere Anstiege von Urolithin A (β = 0,023 pro 1-SD, 95%-KI 0,003–0,043) und Urolithin C (β = 0,015, 95%-KI 0,002–0,031) longitudinal mit erhaltener kortikaler Dicke verbunden, überwiegend in Regionen der rechten Hemisphäre. Bei Personen mit Metabotyp B waren die Zusammenhänge ausgeprägter. Urin-Urolithine wurden mittels Flüssigchromatographie mit hochauflösender Massenspektrometrie gemessen; die Änderungen wurden mit gleichzeitigen Änderungen der kortikalen Dicke in multivariabel adjustierten linearen Regressionsmodellen verglichen, geschichtet nach Urolithin-Metabotyp.

Beleg [1]

Nur Abstract: Zusammenhänge, kein Kausalbeleg

Die Autorinnen und Autoren bezeichnen dies als neuartige klinische Evidenz, die aus dem Mikrobiom stammende (Poly)phenol-Metabolite mit Hirnalterung verknüpft, und als Stütze für einen Ansatz der Präzisionsernährung. Das Design setzt jedoch Änderungen der Urolithine mit gleichzeitigen Änderungen der kortikalen Dicke in Beziehung; es zeigt nicht, dass Urolithine die strukturellen Unterschiede verursachen. Es wurde nur das Abstract geprüft, daher wurden Angaben wie der vollständige Teilnehmerverlauf, Ergebnisse der Kontrollgruppe und die vollständige statistische Berichterstattung nicht eingesehen. Die Studie ist als NCT01634841 registriert.

Beleg [1]

Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht

Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Design ist beobachtend innerhalb einer Studie: Urolithin-Änderungen sind mit gleichzeitigen Änderungen der kortikalen Dicke verbunden, ein Ursachennachweis fehlt. Vollständiger Teilnehmerverlauf, Ergebnisse der Kontrollgruppe und vollständige statistische Berichterstattung wurden nicht eingesehen.

Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.

Quelle & Belegstellen

[1]
Microbiota-derived urolithins and cortical thickness in cognitively healthy older adults: a longitudinal MRI analysis of the WAHA trial.

Galkina P, Domínguez-López I, Cofán M, Pozzoli C, Vallverdú-Queralt A, Serra-Mir M, Chiva-Blanch G, Rajaram S, Sabaté J, Sala-Vila A, Ros E, Lamuela-Raventós RM. · europepmc.org · 7. Oktober 2026

Zitierte Textstellen anzeigenIn der Sprache der Originalquelle
  1. Kernaussage 1 ↑

    a two-center (Barcelona, Spain and Loma Linda,
  2. Kernaussage 2 ↑

    predominantly in right-hemisphere regions
  3. Kernaussage 3 ↑

    support a precision nutrition framework

KI-unterstützte Zusammenfassung mit verlinkten Quellenbelegen. Keine unabhängige redaktionelle oder klinische Prüfung.

Unsere redaktionelle Methodik

Diskussion

Community-Diskussionen

0 Themen

Mitgliederbeiträge. Quellen nennen, kommerzielle Interessen offenlegen und keine persönliche medizinische Beratung oder Dosierungsempfehlungen geben.

Wird geladen…