Körperzusammensetzung, nicht morphologische Männlichkeit, mit biologischen Alternsmarkern bei Männern mittleren Alters verbunden
Bei 176 gesunden Männern mittleren Alters waren Körperzusammensetzung und Körperfett mit biologischen Alternsmarkern verbunden, morphologische Männlichkeit dagegen nicht mit beschleunigtem biologischem Altern. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die Studie umfasste 176 gesunde Männer mit einem Durchschnittsalter von 53,8 Jahren; das biologische Alter wurde anhand von Blutmarkern einschließlich Entzündungsmarkern, Hormonen und löslichem α-Klotho eingeschätzt. [1]
In unadjustierten Analysen war eine größere fettfreie Masse mit niedrigeren Entzündungsmarkern und höheren Wachstumshormonkonzentrationen verbunden, doch diese Assoziationen verschwanden nach Adjustierung für Körperfett. [1]
Die Ergebnisse stützen die Hypothese nicht, dass eine stärkere morphologische Maskulinisierung als Ausdruck höherer Androgenexposition mit beschleunigtem biologischem Altern verbunden ist; Körperzusammensetzung und Körperfett scheinen eine größere Rolle zu spielen. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Beobachtungsstudie (Abstract).
- Population / Kontext
- 176 gesunde Männer mit einem Durchschnittsalter von 53,8 Jahren.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 6. Oktober 2026
Biologische Alternsmarker bei 176 Männern mittleren Alters
Die Studie umfasste 176 gesunde Männer mit einem Durchschnittsalter von 53,8 Jahren. Das biologische Alter wurde anhand von Blutmarkern eingeschätzt: hochsensitives C-reaktives Protein, Interleukin-6, Tumornekrosefaktor-α, lösliches α-Klotho, Wachstumshormon, insulinähnlicher Wachstumsfaktor-1, Dehydroepiandrosteron, Dehydroepiandrosteronsulfat, follikelstimulierendes Hormon und luteinisierendes Hormon. Die Autoren merken an, dass der Zusammenhang zwischen Androgenen und biologischem Alter unklar bleibt, wobei einige Hinweise auf eher günstige Effekte von Testosteron bei alternden Männern deuten.
Beleg [1]
Fettfreie Masse und Taille-zu-Brust-Verhältnis vor der Adjustierung
Die morphologische Männlichkeit wurde anhand androgenabhängiger Merkmale bewertet: Gesichtsbreiten-Höhen-Verhältnis, Schulter-Hüft-Verhältnis, Taille-Hüft-Verhältnis, fettfreie Masse, Zeigefinger-Ringfinger-Verhältnis, Handgriffkraft und Rumpfkraft. In unadjustierten Analysen war eine größere fettfreie Masse mit niedrigeren Entzündungsmarkern und höheren Wachstumshormonkonzentrationen verbunden, ein höheres Taille-zu-Brust-Verhältnis dagegen mit stärkerer Entzündung. Diese Assoziationen verschwanden nach Adjustierung für Körperfett. Die Analysen kontrollierten für sozioökonomischen Status, Lebensstil, Körperfett, Körpergröße und Cortisolspiegel.
Beleg [1]
Kein Beleg für Männlichkeit-Alterns-Zusammenhang; Körperfett zählt
Die Ergebnisse stützen die Hypothese nicht, dass eine stärkere morphologische Maskulinisierung als Ausdruck höherer Androgenexposition mit beschleunigtem biologischem Altern verbunden ist. Stattdessen scheinen Körperzusammensetzung und Körperfett eine größere Rolle zu spielen. Die Autoren beschreiben den Zusammenhang zwischen Testosteron und biologischem Alter als komplex und möglicherweise sowohl günstige als auch kontextabhängige Effekte widerspiegelnd. Dies ist ein Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft, und das Querschnittsdesign kann keine Ursache-Wirkungs-Beziehung belegen.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Querschnittsdesign kann keine Ursache-Wirkungs-Beziehung belegen, und die Marker des biologischen Alters sind Blutmesswerte, keine validierte Uhr.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Żelaźniewicz A, Wojtowicz P, Nowak-Kornicka J, Pawłowski B. · europepmc.org · 6. Oktober 2026