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Schlaf & Erholung
Forschung im Überblick

Muskelkraft, Körpergewicht und Schlaflosigkeit im Alter in einer territoriumsweiten Erhebung

In dieser Querschnittserhebung mit 5.824 Erwachsenen ab 60 Jahren waren geringe Handgriffkraft und Untergewicht jeweils mit höheren Chancen auf Schlaflosigkeit verbunden; die Kombination zeigte die höchste Häufigkeit. [1]

Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft

Die Kernaussagen

  1. Diese territoriumsweite Querschnittsstudie mit 5.824 Erwachsenen ab 60 Jahren (77,8% weiblich) maß Handgriffkraft und Körpergewichtsstatus und erfasste Schlaflosigkeit mit dem Insomnia Severity Index. [1]

  2. Klinisch definierte geringe Muskelkraft war mit höheren Chancen auf Schlaflosigkeit verbunden (1,22, 95%-KI 1,02–1,46) nach Anpassung einschließlich depressiver Symptome, und nur Untergewicht, nicht Übergewicht oder Adipositas, war mit höheren Chancen verbunden (1,66, 1,18–2,34). [1]

  3. Untergewicht kombiniert mit geringer Muskelkraft zeigte die größten absoluten Unterschiede in der vorhergesagten Wahrscheinlichkeit von Schlaflosigkeit (6,3% bis 10,6%), und die Autorinnen und Autoren schlossen, dass beide unabhängig mit Schlaflosigkeit assoziiert waren. [1]

Die Quelle auf einen Blick

Studientyp / Format
Querschnittsstudie (Abstract).
Population / Kontext
5.824 Erwachsene ab 60 Jahren (77,8% weiblich) in einer territoriumsweiten Erhebung.
Grundlage der Zusammenfassung
Studienabstract
Original veröffentlicht
1. Oktober 2026

Schlaflosigkeit, Griffkraft und Gewicht einmalig bei Älteren gemessen

Diese territoriumsweite Querschnittsstudie untersuchte, wie Muskelkraft und Körpergewichtsstatus gemeinsam mit Schlaflosigkeit im Alter zusammenhängen. Schlaflosigkeit wurde mit dem Insomnia Severity Index erfasst. Die Muskelkraft wurde als Handgriffkraft gemessen. Der Körpergewichtsstatus wurde über Body-Mass-Index, Taillenumfang und Körperfettanteil beurteilt. Die 5.824 Teilnehmenden waren mindestens 60 Jahre alt, 77,8% waren weiblich. Da die Messungen zu einem einzigen Zeitpunkt erfolgten, kann die Studie nicht zeigen, welcher Faktor zuerst kam.

Beleg [1]

Geringe Griffkraft und Untergewicht mit höheren Insomnie-Chancen verbunden

Von den 5.824 Teilnehmenden hatten 696 (12,0%) Schlaflosigkeit. Klinisch definierte geringe Muskelkraft war mit höheren Chancen auf Schlaflosigkeit verbunden (Odds Ratio 1,22, 95%-Konfidenzintervall 1,02–1,46), nach Anpassung für Störfaktoren einschließlich depressiver Symptome. Die Chancen stiegen über die Muskelkraft-Quartile und erreichten 1,56 (1,22–1,99) im niedrigsten gegenüber dem höchsten. Verglichen mit Normalgewicht war nur Untergewicht mit höheren Chancen verbunden (1,66, 1,18–2,34); Übergewicht oder Adipositas nicht. In gemeinsamen Analysen war geringe Muskelkraft mit höheren Chancen in der Normalgewichtsgruppe (1,47, 1,08–1,99) und der Untergewichtsgruppe (2,27, 1,46–3,50) verbunden. Dies sind Assoziationen, keine Ursachen.

Beleg [1]

Kombinationsgruppe zeigte größte vorhergesagte Unterschiede

Untergewicht kombiniert mit geringer Muskelkraft zeigte durchgängig die größten absoluten Unterschiede in der vorhergesagten Wahrscheinlichkeit von Schlaflosigkeit, nämlich 6,3% bis 10,6%. Bei Teilnehmenden mit normaler Muskelkraft zeigte weder Untergewicht (2,29, 1,16–4,55; Bonferroni-korrigierter p = 0,053) noch Übergewicht/Adipositas (1,30, 0,95–1,77) signifikant höhere Chancen. Die Autorinnen und Autoren schlossen, dass Untergewicht und geringe Muskelkraft unabhängig mit Schlaflosigkeit assoziiert waren und ihr gemeinsames Auftreten die höchste Häufigkeit zeigte. Dieses Abstract beschreibt ein Querschnittsdesign, daher bleiben Richtung und Kausalität offen; der Volltext wurde nicht geprüft.

Beleg [1]

Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht

Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Es handelt sich um eine Querschnittsstudie, daher können Assoziationen weder Richtung noch Ursache belegen. Die Ergebnisse stammen aus einer einzigen territoriumsweiten Erhebung bei Erwachsenen ab 60 Jahren und sind möglicherweise nicht verallgemeinerbar.

Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.

Quelle & Belegstellen

Zitierte Textstellen anzeigenIn der Sprache der Originalquelle
  1. Kernaussage 1 ↑

    territory-wide cross-sectional study examined joint associations
  2. Kernaussage 2 ↑

    only underweight was associated with higher odds
  3. Kernaussage 3 ↑

    largest absolute risk differences in predicted probability

KI-unterstützte Zusammenfassung mit verlinkten Quellenbelegen. Keine unabhängige redaktionelle oder klinische Prüfung.

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