Krafttraining zur Hoch- vs. Tiefphase bei älteren Erwachsenen: eine randomisierte Studie
In dieser randomisierten Studie mit älteren Erwachsenen war Training zur individuellen Hochphase der Tagesleistung bei Muskelkraft und fettfreier Masse nicht klar besser als Training zur Tiefphase oder eine Nichttrainings-Kontrollgruppe. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Die Studie verglich Krafttraining zur individuellen Hochphase, zur Tiefphase oder eine Nichttrainings-Kontrolle bei älteren Erwachsenen. [1]
Das 12-Wochen-Programm umfasste zwei beaufsichtigte Ganzkörper-Krafteinheiten pro Woche plus eine 30-minütige moderate Radfahreinheit. [1]
Für Hoch- versus Tiefphase lagen die Effektschätzungen bei allen Ergebnissen nahe null, mit Konfidenzintervallen, die null einschlossen. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Randomisierte kontrollierte Überlegenheitsstudie mit drei parallelen Armen (Abstract).
- Population / Kontext
- Ältere Erwachsene (mittleres Alter 67 Jahre; 41% Frauen) in einer Studie an einem Zentrum.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 1. Oktober 2026
Studienfrage bei älteren Erwachsenen
Altern geht mit Verlust an Skelettmuskelmasse und -kraft einher, was das Risiko für Sarkopenie und funktionelle Einschränkungen erhöht. Krafttraining kann dem entgegenwirken, doch die Tageszeit wird selten berücksichtigt. Diese randomisierte Überlegenheitsstudie mit drei Armen fragte, ob Training zur individuellen Hochphase der Tagesleistung größere Muskelanpassungen bewirkt als Training zur Tiefphase oder Beibehaltung des gewohnten Lebensstils.
Beleg [1]
Hochphase, Tiefphase oder Kontrolle über 12 Wochen
Die Teilnehmenden absolvierten zunächst über vier Tage Krafttests zu vier Tageszeiten, um ihre individuelle Hoch- und Tiefphase der Leistung zu bestimmen. Danach wurden sie im Verhältnis 2:2:1 zufällig zugeteilt: Training zur Hochphase, Training zur Tiefphase oder Nichttrainings-Kontrollgruppe. Das 12-Wochen-Programm umfasste zwei beaufsichtigte Ganzkörper-Krafteinheiten pro Woche plus eine 30-minütige moderate Radfahreinheit. Hauptergebnis war die isometrische Midthigh-Pull-Kraft; Handkraft und appendikulärer fettfreier Masseindex waren sekundär.
Beleg [1]
Nahezu null Unterschiede und Abstract-Umfang
Von 108 randomisierten Teilnehmenden (41% Frauen; mittleres Alter 67 Jahre) gingen 93 in die Analysen ein. Für Hoch- versus Tiefphase lagen die Effektschätzungen nahe null, mit Konfidenzintervallen, die null einschlossen, bei isometrischer Midthigh-Pull-Kraft, Handkraft und appendikulärem fettfreiem Masseindex. Es wurden keine interventionsbezogenen schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse berichtet. Die Autorinnen und Autoren schließen, dass Training zur individuellen Hochphase der Leistung wahrscheinlich keinen klinisch bedeutsamen Vorteil bringt. Diese Erklärung beruht nur auf dem Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Angaben etwa zu Adhärenz, Abbruchgründen und genauen Gruppengrößen fehlen hier.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Bruggisser F, Ritter S, Roth R, Ritter ET, Infanger D, Ledergerber R, Hinrichs T, Scheer FAJL, Handschin C, Hanssen H, Knaier R. · europepmc.org · 1. Oktober 2026