Mausmuskelstudie vergleicht Transkriptionsfaktor-Aktivität bei Weltraumflug, Altern und Inaktivitätsatrophie
In drei Mausmuskel-Datensätzen veränderte sich ein kleiner Teil der Transkriptionsfaktoren über Weltraumflug, Altern und Inaktivitätsatrophie hinweg, während sich die meisten je nach Bedingung unterschieden. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Drei Mausmuskel-Datensätze wurden analysiert: Tibialis anterior bei Weltraumflug gegenüber Bodenkontrollen, Gastrocnemius von 28 gegenüber 8 Monate alten Mäusen und Gastrocnemius nach zehn Tagen Hinterlaufentlastung gegenüber Gewichtstragung. [1]
Von 732 bewerteten Transkriptionsfaktoren waren 47 pan-atroph, 161 partiell und 295 bedingungsspezifisch. [1]
Die Korrelation der Transkriptionsfaktor-Aktivität war am höchsten zwischen Weltraumflug und Inaktivitätsatrophie und am niedrigsten zwischen Weltraumflug und Sarkopenie. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Vergleichende Transkriptomanalyse (Abstract)
- Population / Kontext
- Mäuse: Weltraumflug gegenüber Bodenkontrollen, 28 gegenüber 8 Monate alt sowie hinterlaufentlastet gegenüber gewichtstragend.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 1. Oktober 2026
Drei Mausmuskel-Datensätze im Vergleich
Die Analyse nutzte drei Transkriptom-Datensätze von Mäusen. Einer war der Tibialis-anterior-Muskel aus NASA OSD-576 (Rodent Research-23) von Weltraumflug- gegenüber Bodenkontrolltieren. Ein zweiter war der Gastrocnemius aus GSE145480 von 28 Monate alten gegenüber 8 Monate alten Mäusen als Sarkopenie-Modell. Der dritte war der Gastrocnemius aus GSE273092 von Mäusen nach zehn Tagen Hinterlaufentlastung gegenüber gewichtstragenden Kontrollen, ein Modell für Inaktivitätsatrophie. Anhand von Gen-Statistiken wurde die Aktivität von Transkriptionsfaktoren gegenüber einem Maus-Regulon aus 43.226 Faktor-Ziel-Interaktionen und 1.165 Faktoren abgeschätzt.
Beleg [1]
Gemeinsame und bedingungsspezifische Regulatoren bei Mäusen
Von 732 bewerteten Transkriptionsfaktoren wurden 47 (6,4 %) als pan-atroph, 161 (22,0 %) als partiell und 295 (40,3 %) als bedingungsspezifisch eingestuft. Zu den pan-atrophen Regulatoren zählten der Glukokortikoidrezeptor Nr3c1, Foxo1, der Chromatin-Umbauer Smarca4 und die Stressregulatoren Pml und Ing4. Stat1 überschritt den Schwellenwert, zeigte aber ein vorzeichenuneinheitliches Muster: reprimiert bei Weltraumflug und Inaktivität, aktiviert bei Sarkopenie. Weltraumflug zeigte eine Repression von Hsf1/Hsf2/Hsf4 und eine Aktivierung von Hdac7; Sarkopenie aktivierte einzigartig Spi1, Stat5a und Irf2; Inaktivitätsatrophie aktivierte einzigartig Mlxipl und Ovol1.
Beleg [1]
Korrelationsmuster und reine Abstract-Reichweite
Die Korrelation der Aktivitätsprofile der Transkriptionsfaktoren war am höchsten zwischen Weltraumflug und Inaktivitätsatrophie (r = 0,4573) und am niedrigsten zwischen Weltraumflug und Sarkopenie (r = 0,1459). Die Autoren beschreiben eine kleine, aber biologisch kohärente Gruppe pan-atropher Regulatoren, dominiert von Glukokortikoid- und FoxO-Signalwegen, neben einer größeren Gruppe bedingungsspezifischer Regulatoren. Es handelt sich um abgeleitete Transkriptionsfaktor-Aktivitäten aus Maus-Transkriptomdaten, nicht um gemessene Proteinaktivität oder Ergebnisse beim Menschen. Es wurde nur das Abstract geprüft; der Volltext wurde nicht geprüft, daher sind Methoden und Grenzen über das Abstract hinaus unbekannt.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Die Befunde sind abgeleitete Transkriptionsfaktor-Aktivitäten aus Maus-Transkriptom-Datensätzen, keine gemessene Proteinaktivität und keine Ergebnisse beim Menschen.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Shah N. · europepmc.org · 1. Oktober 2026