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Bewegung & gesunde Lebensjahre
Forschung im Überblick

Veränderungen der körperlichen Funktion und Fortschreiten des Lokomotionssyndroms bei älteren japanischen Erwachsenen

Bei 58 selbstständig lebenden Erwachsenen ab 60 Jahren waren größere Zunahmen der Leistung im Aufsteh- und Rumpfbeugetest über zwei Jahre mit einem geringeren Risiko für ein Fortschreiten des Lokomotionssyndroms verbunden. [1]

Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft

Die Kernaussagen

  1. Analysiert wurden 58 selbstständig lebende Erwachsene ab 60 Jahren, die eine Zweijahres-Nachbeobachtung abgeschlossen hatten. [1]

  2. Über zwei Jahre zeigten 16 Teilnehmende (27,6 %) ein Fortschreiten des Lokomotionssyndroms. [1]

  3. In altersadjustierten Modellen waren größere Zuwächse bei Aufsteh- und Rumpfbeugeleistung mit geringerem Progressionsrisiko verbunden. [1]

Die Quelle auf einen Blick

Studientyp / Format
Zweijährige longitudinale Beobachtungsstudie (Abstract)
Population / Kontext
Selbstständig lebende ältere Erwachsene ab 60 Jahren in einem kommunalen Präventionsprogramm in Japan; 58 schlossen die Zweijahres-Nachbeobachtung ab.
Grundlage der Zusammenfassung
Studienabstract
Original veröffentlicht
1. Oktober 2026

Zweijahres-Nachbeobachtung von 58 älteren Erwachsenen in Japan

Die Studie untersuchte, ob Veränderungen der körperlichen Funktion über zwei Jahre mit dem Fortschreiten des Lokomotionssyndroms (LS), einer die Mobilität betreffenden Erkrankung, zusammenhängen. Teilnehmende waren selbstständig lebende Erwachsene ab 60 Jahren in einem kommunalen Präventionsprogramm; 58 schlossen die Zweijahres-Nachbeobachtung ab und wurden analysiert. Das LS wurde mit dem 25-Fragen-Geriatrie-Lokomotionsfunktionsfragebogen und dem Zwei-Schritt-Test erfasst, und die Teilnehmenden wurden nach LS-Stadium gruppiert.

Beleg [1]

Zuwächse bei Aufstehen und Rumpfbeuge mit geringerem Progressionsrisiko verbunden

Die körperliche Funktion wurde mit Griffkraft, dem Sitz-und-Reich-Test (SRT) und dem 30-Sekunden-Aufstehtest (CS-30) gemessen. Über zwei Jahre zeigten 16 Teilnehmende (27,6 %) ein Fortschreiten des LS. Wer sein LS-Stadium hielt oder verbesserte, hatte größere Zuwächse bei CS-30 und SRT als Personen mit Fortschreiten. In der altersadjustierten logistischen Regression waren Zunahmen bei CS-30 (Odds Ratio 0,81, 95-%-Konfidenzintervall 0,66–0,99) und SRT (Odds Ratio 0,91, 95-%-Konfidenzintervall 0,83–0,99) signifikant mit einem geringeren Risiko für LS-Fortschreiten verbunden.

Beleg [1]

Nur Abstract: Assoziationen, keine belegte Vorbeugung

Die Autorinnen und Autoren schließen, dass Veränderungen der Muskelausdauer der unteren Gliedmaßen und der Flexibilität signifikant mit dem LS-Fortschreiten verbunden waren und dass das Halten oder Verbessern dieser Funktionen Mobilitätsabbau vorbeugen könnte. Dies sind Assoziationen aus einer kleinen Beobachtungskohorte von 58 Personen, kein Beleg dafür, dass eine Veränderung dieser Funktionen das Fortschreiten verhindert. Es wurde nur das Abstract geprüft; der Volltext wurde nicht geprüft.

Beleg [1]

Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht

Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Es handelt sich um eine kleine Beobachtungskohorte (58 Analysierte); die berichteten Assoziationen belegen nicht, dass eine Veränderung der körperlichen Funktion das Fortschreiten verhindert.

Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.

Quelle & Belegstellen

Zitierte Textstellen anzeigenIn der Sprache der Originalquelle
  1. Kernaussage 1 ↑

    58 participants who completed the 2-year follow-up
  2. Kernaussage 2 ↑

    16 participants (27.6%) exhibited LS progression
  3. Kernaussage 3 ↑

    significantly associated with reduced risk of LS

KI-unterstützte Zusammenfassung mit verlinkten Quellenbelegen. Keine unabhängige redaktionelle oder klinische Prüfung.

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