Zombiezellen und die Zielzelle: Wie die Idee zu Pheraxia entstand
Vorschaubild von YouTube. Abspielen lädt den YouTube-Player.
Verlauf & EmpfehlungenAus
Zuletzt angesehene Inhalte in diesem Browser behalten. Dein Verlauf bleibt auf diesem Gerät und wird nicht an Harbor gesendet. Abgespielte Videos können auch passende Videoempfehlungen sortieren.
Merkliste & Verlauf öffnen →Über dieses Video
Beschreibung des Creators · Originalsprache
Wie kommt ein Stoff überhaupt dorthin, wo er wirken soll – in die Zielzelle? In der ersten Folge des Pheraxia Podcasts erzählen Josef Schneider und Prof. Dr. Pascal Tomakidi, wie aus Gesprächen über Langlebigkeit und die Forschung von David Sinclair genau diese Frage wurde.
Pascal erklärt, warum gealterte, sogenannte Zombiezellen (seneszente Zellen) Entzündung fördern statt hemmen, wie oxidativer Stress und Entzündung sich gegenseitig hochschaukeln, was Mitochondrien, Mitophagie und Apoptose damit zu tun haben – und warum sich das im Gewebe wie ein Dominoeffekt ausbreitet. Zum Schluss geht es um KI in der Forschung: Im Rechner (in silico) kann sie viel leisten. Bevor es an menschliche Zellen (in vitro) geht, bleibt die Entscheidung beim Menschen.
Mit: Josef Schneider (Pheraxia) · Prof. Dr. Pascal Tomakidi, Zellbiologe, Scientific Advisor von Pheraxia
Kapitel
00:00 Wie alles anfing: Sinclair, Sirtuine und eine verworfene Idee
02:39 Was bringt ein Stoff, der nicht in der Zelle ankommt?
05:11 Zombiezellen: Entzündung und oxidativer Stress
07:12 Mitochondrien, Selbstreinigung, Zelltod
09:06 Altern als Dominoeffekt
10:28 Bremsen oder umkehren?
11:35 In silico, in vitro, in vivo: Wo der Mensch entscheidet
15:55 Ausblick auf die nächste Folge
Präzisierungen zu dieser Folge
• Zu 10:43: In der Studie von Lu et al. (Nature 2020) waren die Mäuse nicht blind. Eine Genbehandlung (OSK) stellte die altersbedingt verminderte Sehschärfe bei einjährigen Tieren wieder her und machte den Sehverlust in einem Glaukom-Modell etwa zur Hälfte rückgängig.
• Zu 6:29 und 14:11: Die maßgeblichen Übersichtsarbeiten (López-Otín et al., Cell 2013 und 2023) beschreiben zwölf miteinander verknüpfte Kennzeichen des Alterns, darunter chronische Entzündung und mitochondriale Dysfunktion. Die Zuspitzung auf Entzündung und freie Radikale im Gespräch ist eine Vereinfachung.
Quellen
• Lu Y. et al., Reprogramming to recover youthful epigenetic information and restore vision, Nature 2020 – doi:10.1038/s41586-020-2975-4
• López-Otín C. et al., Hallmarks of aging: An expanding universe, Cell 2023 – doi:10.1016/j.cell.2022.11.001
• Coppé J.-P. et al., PLoS Biology 2008 (sekretorischer Phänotyp seneszenter Zellen) – doi:10.1371/journal.pbio.0060301
• Acosta J. C. et al., Nature Cell Biology 2013 (Seneszenz breitet sich auf Nachbarzellen aus) – doi:10.1038/ncb2784
• Youle R. J., Narendra D. P., Nature Reviews Molecular Cell Biology 2011 (Mitophagie) – doi:10.1038/nrm3028
• Yeung F. et al., EMBO Journal 2004 (SIRT1 und Entzündungssignal NF-κB) – doi:10.1038/sj.emboj.7600244
Nächste Folge: „Wem gehört eine Entdeckung? Nobelpreis, Patent und was danach kommt“ – wieder mit Prof. Dr. Pascal Tomakidi.
In eigener Sache: Wir sprechen über Forschung und Mechanismen, nicht über Behandlungen. KI unterstützt die Produktion dieses Podcasts, Menschen prüfen und geben frei.
https://pheraxia.com
#Zellbiologie #Longevity #Pheraxia
Pheraxia · 18 min · Quelle veröffentlicht: 2026-10-05
Zu Harbor hinzugefügt: 22.10.2026
Original auf YouTube ↗Automatisch eingeordnete Quelle. Creator-Aussagen sind keine unabhängige Evidenzprüfung und keine persönliche medizinische Beratung.