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Bewegung & gesunde Lebensjahre
Forschung im Überblick

Muskelalter-Beschleunigung und EEG-Konnektivität im Ruhezustand bei 101 älteren Erwachsenen

Bei 101 gesunden älteren Erwachsenen unterschieden sich Gruppen nach Muskelalter-Beschleunigung in der EEG-Konnektivität im Ruhezustand: Die verlangsamte Gruppe zeigte in mehreren Alpha- und Beta-Bändern geringere Kohärenz als die normale und die beschleunigte Gruppe. Das Abstract berichtet nur Assoziationen. [1]

Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft

Die Kernaussagen

  1. Bei 101 gesunden, neurologisch unauffälligen älteren Erwachsenen wurde EEG im Ruhezustand mit geschlossenen Augen aufgezeichnet. [1]

  2. Die Gruppe mit verlangsamtem Muskelalter hatte in den Bändern Alpha 1, Alpha 2 und Beta 1 deutlich geringere Kohärenz als die normale und die beschleunigte Gruppe. [1]

  3. Die Autorinnen und Autoren schreiben, die Befunde könnten darauf hindeuten, dass unterschiedliche Muskelalterungsverläufe die Topographie von Hirnnetzwerken modulieren. [1]

Die Quelle auf einen Blick

Studientyp / Format
Abstract einer beobachtenden EEG-Studie mit Querschnitts-Gruppenvergleich
Population / Kontext
101 gesunde, neurologisch unauffällige ältere Erwachsene
Grundlage der Zusammenfassung
Studienabstract
Original veröffentlicht
2. September 2026

EEG und Muskelalter bei 101 älteren Erwachsenen

Die Studie zeichnete Elektroenzephalographie (EEG) im Ruhezustand mit geschlossenen Augen bei 101 gesunden älteren Erwachsenen auf, die als neurologisch unauffällig beschrieben wurden. Muskelalter und Muskelalter-Beschleunigung wurden mit einem Regressionsmodell aus funktionellen Tests nach dem Konsens der European Working Group on Sarcopenia in Older People (EWGSOP-2) quantifiziert: Anthropometrie, Muskelkraft und motorische Funktionstests. Die Teilnehmenden wurden nach Muskelalter-Beschleunigung in drei Gruppen geteilt: verlangsamt, normal und beschleunigt.

Beleg [1]

Geringere Kohärenz in der verlangsamten Muskelalter-Gruppe

Die Hirnkonnektivität wurde mit Magnitude-Squared-Kohärenz und Knotenstärke-Analysen untersucht. Die Gruppe mit verlangsamtem Muskelalter zeigte in den Bändern Alpha 1, Alpha 2 und Beta 1 deutlich geringere Kohärenz als die normale und die beschleunigte Gruppe. Bei der Knotenstärke hatte die verlangsamte Gruppe niedrigere Werte im rechten frontalen Bereich in den Bändern Alpha 1, Beta 1 und Beta 2. Die normale Gruppe hatte im rechten temporalen Bereich niedrigere Werte als die beschleunigte Gruppe.

Beleg [1]

Nur Assoziationen im Abstract, keine kausalen Effekte

Die Autorinnen und Autoren beschreiben die Befunde als möglichen Hinweis, dass unterschiedliche Muskelalterungsverläufe die Organisation von Hirnnetzwerken modulieren. Es handelt sich um eine Assoziation in einem Querschnittsvergleich von Gruppen, nicht um einen Beleg, dass Muskelalterung Konnektivitätsunterschiede verursacht. Das Abstract nennt keine Effektgrößen, keine Grenzwerte für die Gruppeneinteilung und keine Angaben zu adjustierten Faktoren. Vorgeschlagene personalisierte Interventionen zur Umleitung der Muskelalterung sind als Möglichkeit formuliert und hier nicht getestet.

Beleg [1]

Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht

Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Abstract berichtet Gruppenvergleiche ohne Effektgrößen, Grenzwerte der Gruppeneinteilung oder Angaben zur Adjustierung; die Autorinnen und Autoren beschreiben den Zusammenhang als mögliche Assoziation.

Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.

Quelle & Belegstellen

[1]
Muscle age acceleration shapes resting-state brain connectivity: an EEG study on older adults.

Frasca F, Pappalettera C, Cacciotti A, Ventura L, Morrone M, Manca A, Deriu F, Vecchio F. · europepmc.org · 2. September 2026

Zitierte Textstellen anzeigenIn der Sprache der Originalquelle
  1. Kernaussage 1 ↑

    recorded from 101 healthy, neurologically intact older
  2. Kernaussage 2 ↑

    decelerated MA subjects exhibit significantly lower MSCoh
  3. Kernaussage 3 ↑

    divergent muscle aging trajectories significantly modulate brain

KI-unterstützte Zusammenfassung mit verlinkten Quellenbelegen. Keine unabhängige redaktionelle oder klinische Prüfung.

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