Familienharmonie verbindet Wohlbefinden und Gesundheitsverhalten bei Frauen mittleren Alters in Nordchina
In einer Querschnittsbefragung von 529 Frauen mittleren Alters in Nordchina im Jahr 2022 vermittelte Familienharmonie teilweise den Zusammenhang zwischen subjektivem Wohlbefinden und gesundheitsförderndem Verhalten; das Muster unterschied sich nach Ethnizität und Verhaltensbereich. [1]
Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft
Die Kernaussagen
Eine Querschnittsbefragung von Juni bis Oktober 2022 umfasste 529 Frauen mittleren Alters in acht Gemeinden in Yantai und Yanji, Nordchina. [1]
Familienharmonie vermittelte teilweise den Zusammenhang zwischen subjektivem Wohlbefinden und gesundheitsförderndem Verhalten (indirekter Effekt 0,047; 95%-KI 0,014–0,081). [1]
Der indirekte Effekt war für fünf Verhaltensbereiche signifikant, nicht aber für zwischenmenschliche Beziehungen, und das Muster unterschied sich zwischen Han- und chinesisch-koreanischen Teilnehmerinnen. [1]
Die Quelle auf einen Blick
- Studientyp / Format
- Querschnittsbefragung mit Mediationsanalyse
- Population / Kontext
- 529 Frauen mittleren Alters (45–59 Jahre) in Nordchina: 415 Han und 114 chinesisch-koreanische Frauen.
- Grundlage der Zusammenfassung
- Studienabstract
- Original veröffentlicht
- 20. August 2026
Befragung von 529 Frauen in Yantai und Yanji
Die Studie untersuchte, ob Familienharmonie den Zusammenhang zwischen subjektivem Wohlbefinden und gesundheitsförderndem Verhalten bei Frauen mittleren Alters (45–59 Jahre) in Nordchina vermittelt. Von Juni bis Oktober 2022 füllten 529 Frauen in acht Gemeinden in Yantai und Yanji validierte Fragebögen aus: 415 Han-Frauen (78,45%) und 114 Frauen der chinesisch-koreanischen Minderheit (21,55%). Die Autorinnen und Autoren merken an, dass diese Altersgruppe perimenopausale Veränderungen und Anforderungen aus Beruf und Familie erleben kann.
Beleg [1]
Teilweise Vermittlung, mit Unterschieden nach Ethnizität und Bereich
Familienharmonie vermittelte den Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und Verhalten teilweise (indirekter Effekt 0,047; 95%-Konfidenzintervall 0,014 bis 0,081). Der indirekte Effekt war signifikant für Gesundheitsverantwortung, körperliche Aktivität, Ernährung, Stressmanagement und spirituelles Wachstum, nicht jedoch für zwischenmenschliche Beziehungen. Bei Han-Teilnehmerinnen war der Zusammenhang überwiegend direkt; bei chinesisch-koreanischen Teilnehmerinnen zeigte sich ein rein indirektes Muster über Familienharmonie.
Beleg [1]
Querschnittsdesign begrenzt kausale Deutung
Die Autorinnen und Autoren schließen, dass familiäre Beziehungskontexte neben individuellen psychologischen Ressourcen bei Bemühungen um einen gesunden Lebensstil Beachtung verdienen, und regen an, Gemeindeprogramme könnten individuelle Unterstützung mit familienbezogenen Komponenten verbinden, angepasst an den soziokulturellen Kontext. Da die Befragung querschnittlich war, kann sie nicht zeigen, dass Wohlbefinden oder Familienharmonie Gesundheitsverhalten verursachen; das Abstract berichtet keine Nachbeobachtung. Geprüft wurde nur das Abstract, nicht der Volltext.
Beleg [1]
Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht
Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Das Design ist querschnittlich, daher können Zusammenhänge keine Kausalität oder zeitliche Reihenfolge belegen, und es wird keine Nachbeobachtung berichtet. Die Ergebnisse stammen aus acht Gemeinden in zwei Städten Nordchinas und sind möglicherweise nicht verallgemeinerbar.
Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.
Quelle & Belegstellen
Liu H, Wang J, Zhang H, Huang Y. · europepmc.org · 20. August 2026