Deine Themen. Neue Beiträge.

Eine kompakte Browser-Benachrichtigung, wenn es Neues gibt. Höchstens einmal am Tag – auch ohne Konto.

Was interessiert dich?

Freiwillig und jederzeit hier abschaltbar. Themenauswahl und Geräte-Abonnement werden gespeichert; eine E-Mail-Adresse ist nicht nötig. Datenschutz

Den Harbor durchsuchenEN/DEKonto
Grundlagen der Ernährung
Forschung im Überblick

Ernährungsvielfalt, Harnsäure und Handkraft bei älteren Stadtbewohnern: eine Querschnitts-Meditationsstudie

Bei 1.613 älteren Stadtbewohnern ab 60 Jahren war höhere Ernährungsvielfalt mit größerer Handkraft und geringerem Risiko für niedrige Handkraft verbunden; Serum-Harnsäure vermittelte diesen Zusammenhang teilweise, signifikant nur bei Männern. [1]

Automatische Zusammenfassung · nicht redaktionell geprüft

Die Kernaussagen

  1. Die Querschnittsstudie umfasste 1.613 Erwachsene ab 60 Jahren aus der Anhui Urban Aging Cohort und erfasste Ernährungsvielfalt, Nüchtern-Stoffwechselwerte und Handkraft. [1]

  2. Ein höherer Score für Ernährungsvielfalt war mit höherer absoluter und relativer Handkraft und geringerem Risiko für niedrige Handkraft verbunden; Harnsäure vermittelte insgesamt einen Teil dieses Zusammenhangs. [1]

  3. Der vermittelnde Effekt von Harnsäure war nur bei Männern signifikant; die Autoren vermuten, dass die fehlenden Befunde bei Frauen ein komplexes Assoziationsmuster widerspiegeln könnten. [1]

Die Quelle auf einen Blick

Studientyp / Format
Querschnittsstudie mit Mediationsanalyse (Abstract).
Population / Kontext
1.613 ältere, in der Stadt lebende Erwachsene ab 60 Jahren aus der Anhui Urban Aging Cohort.
Grundlage der Zusammenfassung
Studienabstract
Original veröffentlicht
18. August 2026

Querschnittskohorte mit 1.613 älteren Stadtbewohnern

Diese Querschnittsstudie umfasste 1.613 Erwachsene ab 60 Jahren aus der Anhui Urban Aging Cohort. Die Ernährungsvielfalt wurde mit einem validierten Fragebogen zur Häufigkeit von Lebensmitteln erfasst und als Score berechnet. Nüchternblutproben lieferten Stoffwechselwerte: Serum-Harnsäure, den Triglycerid-Glukose-Index, Gesamtcholesterin, mittleren arteriellen Druck und einen Stoffwechsel-Score. Die Muskelkraft wurde als absolute Handkraft, als BMI-adjustierte relative Handkraft und als niedrige Handkraft nach den Kriterien der Asian Working Group for Sarcopenia 2019 gemessen. Wegen des Querschnittsdesigns zeigen sich Zusammenhänge zu einem Zeitpunkt, keine Ursache-Wirkungs-Beziehung.

Beleg [1]

Mehr Vielfalt mit stärkerer Kraft verbunden; Harnsäure vermittelt teils

Ein höherer Score für Ernährungsvielfalt war mit höherer absoluter Handkraft (β = 0.366), höherer relativer Handkraft (β = 0.017) und geringerem Risiko für niedrige Handkraft (Odds Ratio 0.875) verbunden. Der Score war gegenläufig mit Harnsäure assoziiert (β = -2.946). Höhere Harnsäure war mit geringerer relativer Handkraft (β = -0.0003) und höherem Risiko für niedrige Handkraft (Odds Ratio 1.002) verbunden. Eine Spline-Analyse zeigte bei Männern einen ungünstigen Effekt von Harnsäure über 363 μmol/L auf relative Handkraft und das Risiko niedriger Handkraft. Die Mediationsanalyse schrieb Harnsäure insgesamt 5,64 % (relative Handkraft) und 3,79 % (niedrige Handkraft) des Gesamteffekts zu.

Beleg [1]

Mediation nur bei Männern signifikant; bei Frauen keine Befunde

Der vermittelnde Effekt von Harnsäure war nur bei Männern signifikant, mit vermittelten Anteilen von 9,22 % für relative Handkraft und 8,67 % für niedrige Handkraft. Die Autoren merken an, dass die fehlenden Befunde bei Frauen ein komplexes Assoziationsmuster widerspiegeln könnten. Sie schließen, dass Ernährungsvielfalt bei diesen älteren Stadtbewohnern mit Muskelkraft assoziiert war und dass geschlechtsspezifische Stoffwechselmechanismen in Ernährungsstrategien gegen Sarkopenie berücksichtigt werden sollten. Das Abstract berichtet nur Assoziationen; es belegt nicht, dass eine Änderung der Ernährung oder der Harnsäurewerte die Kraft verbessern würde.

Beleg [1]

Was sich daraus ableiten lässt – und was nicht

Nur Abstract; der Volltext wurde nicht geprüft. Es handelt sich um eine Querschnittsstudie, die nicht zeigen kann, dass Ernährungsvielfalt oder Harnsäure Veränderungen der Muskelkraft verursachen. Die Befunde beschränken sich auf ältere Stadtbewohner ab 60 Jahren in einer Kohorte, und die vermittelten Anteile sind klein.

Grundlage: Studienabstract. Volltext, Tabellen und ergänzende Daten wurden nicht geprüft.

Quelle & Belegstellen

[1]
Sex-specific mediating role of serum uric acid in the association between dietary diversity and muscle strength in urban community-dwelling older adults.

Chu X, Zhao Y, Wang X, Ruan Y, Wang L, Wang F, Liu G, Yu D, Liu K, Tao F, Ruan L. · europepmc.org · 18. August 2026

Zitierte Textstellen anzeigenIn der Sprache der Originalquelle
  1. Kernaussage 1 ↑

    This cross-sectional study included 1,613 older adults
  2. Kernaussage 2 ↑

    UA significantly mediated the association between DDS
  3. Kernaussage 3 ↑

    This mediating effect was significant only in

KI-unterstützte Zusammenfassung mit verlinkten Quellenbelegen. Keine unabhängige redaktionelle oder klinische Prüfung.

Unsere redaktionelle Methodik

Diskussion

Community-Diskussionen

0 Themen

Mitgliederbeiträge. Quellen nennen, kommerzielle Interessen offenlegen und keine persönliche medizinische Beratung oder Dosierungsempfehlungen geben.

Wird geladen…